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Samsung Gear S3 Frontier gibt es auch mit eSIM

In den USA wird die Samsung Gear S3 Frontier auch mit eSIM verkauft. Wir haben uns die Smartwatch einmal angesehen. Dabei steht auch Samsung Pay zur Verfügung. In Deutschland gibt es diesen Dienst (noch) gar nicht.
Aus Las Vegas berichtet
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Mit der Samsung Gear S2 classic 3G kam vor fast einem Jahr das erste Produkt auf den deutschen Markt, das über eine fest integrierte SIM-Karte verfügt. Vodafone hatte zum Start sogar ein kleines Presse-Event auf der CeBIT in Hannover veranstaltet. Gleichzeitig startete der Düsseldorfer Mobilfunk-Netzbetreiber zumindest offiziell den Verkauf der Smartwatch mit integrierter SIM-Karte. Wirklich beworben hatte Vodafone das Produkt allerdings nie.

Samsung Gear S3 frontier

o2 wollte ab April 2015 die Samsung Gear S2 classic 3G ebenfalls anbieten. Der Münchner Mobilfunker hat die Uhr aber aus unbekannten Gründen gar nicht erst in sein Portfolio aufgenommen, obwohl die Markteinführung bereits angekündigt war. Die Deutsche Telekom hatte wiederum von vorneherein abgewunken und auf den Verkauf des Gadgets verzichtet.

Weitere Produkte mit eSIM, wie sich die fest eingebauten Betreiberkarten nennen, sind in Deutschland derzeit nicht in Sicht. So sollen auch die aktuellen Smartwatches von Samsung in unseren Breiten nicht mit eSIM angeboten werden. Zumindest die Samsung Gear S3 Frontier ist in den USA sehr wohl mit integrierter SIM-Karte zu bekommen, wie wir am Rande der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas in Erfahrung gebracht haben.

Smartwatch mit 4G

Aktuelle Samsung-Smartwatch in den USA auch mit eSIMAktuelle Samsung-Smartwatch in den USA auch mit eSIM Sowohl T-Mobile US als auch AT&T verkaufen die Samsung Gear S3 Frontier in einer Version mit Mobilfunkschnittstelle. Anders als bei der Gear S2 unterstützt das aktuelle Modell nun auch die LTE-Mobilfunknetze.

Dabei versuchen die Betreiber, die Smartwatches durch vergleichsweise attraktive Konditionen an den Mann oder die Frau zu bringen. Für monatlich 5 US-Dollar bekommen Bestandskunden bei T-Mobile US einen Zweitvertrag speziell zur Nutzung mit der Smartwatch. Zudem gibt es ein Finanzierungsmodell. So zahlen Interessenten zwei Jahre lang monatlich 16,67 Dollar, anstatt den Kaufpreis von 399 Dollar auf einmal zu entrichten.

Neben den in Deutschland bekannten Funktionen und der Möglichkeit, die Uhr dank eSIM und Mobilfunk-Schnittstelle auch unabhängig vom Handy zu betreiben, steht mit der Samsung Gear S3 Frontier in den USA auch Samsung Pay zur Verfügung. Der Mobile Payment Dienst ist in Deutschland - ähnlich wie Apple Pay und Google Pay - derzeit noch nicht verfügbar.

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