Outdoor

Samsung Galaxy Xcover 3 im ersten Härtetest

Mit dem Galaxy Xcover 3 bringt Samsung ein neues Outdoor-Smartphone auf den Markt, das nach IP67 geschützt ist. Doch übersteht das Gerät Stürze und vieles mehr auch in der Praxis? Wir haben es in einem ersten Test ausprobiert.
Von Paulina Heinze
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Um das neue Outdoor-Smartphone von Samsung zu erhalten, mussten wir uns in einen Fichtenwald nahe Berlins begeben: Dort lag das Galaxy Xcover 3 nicht etwa fein und säuberlich in einem Karton verpackt für uns bereit - vielmehr mussten wir es aus dem Sand ausgraben und mit einem Hammer aus einer Hülle aus Gips frei klopfen. Damit hat das Smartphone seine erste Hürde überwunden. Denn das Xcover ist nicht nur nach der IP-Schutzklasse IP67 genormt, sondern zusätzlich nach dem US-amerikanischen militärischen Standard MIL-STD 810G zertifiziert.

Staub- und wasserdicht trotz abnehmbarer Rückseite


Das Samsung Xcover 3 - verpackt und verbuddelt
Die Rückseite des Galaxy Xcover 3 lässt sich einfach mit Hilfe einer kleinen Aussparung vom Gehäuse entfernen. Darunter befindet sich der 2 200 mAh starke Akku sowie der SIM-Kartenslot. Auf Verschlusskappen für die Kopfhörerbuchse und den Micro-USB-Anschluss hat Samsung im Vergleich zum Vorgängermodell verzichtet. So konnte bei unserem schmutzigen Ausflug Sand und Dreck in die beiden Öffnungen gelangen. Beim Xcover 2 haben wir jedoch damals ebenfalls Sand und Wasser in den Anschlüssen vorgefunden - trotz verschlossenen Kappen.


Geöffnet: Wasser und Schmutz unter der Abdeckung
Nachdem wir das Smartphone in einem Wasserbad vom restlichen Gips entfernt haben, haben wir einen genauen Blick unter den Akkudeckel geworfen. Wie bereits beim Xcover 2 sind Sand und Wasser unter die Abdeckung gelangt. Einfluss auf die Technik hat dies bis jetzt nicht genommen. Das Gerät ließ sich starten und wie gewohnt bedienen. Auch der 4,5 Zoll große Touchscreen ließ sich weitestgehend mit nassen Fingern nutzen. Zwischen dem Display und dem Gehäuse hat sich jedoch auch etwas Dreck festgesetzt - zudem ist es eine Fummelei, das Gerät wieder sauber zu bekommen. Theoretisch soll das Galaxy Xcover 3 einen 30 minütigen Tauchgang in bis zu einem Meter tiefen Wasser unbeschadet überstehen.

Das Outdoor-Smartphone nach einem Tauchgang

Der Flugtest

Schockresistent soll es sein - und einen Sturz aus einer Höhe von 1,20 Meter soll es ebenfalls unbeschadet überstehen. Und somit haben wir das Galaxy Xcover 3 so weit wir konnten auf sandigen Untergrund geworfen. Diesen Aufprall hat unser Gerät gut gemeistert, es ist noch immer funktionsfähig. Entscheidend war in diesem Fall gewiss der vergleichsweise weiche Unterboden beim Sturz.

Xcover Key

Die Bedienelemente für Menü, Home und Zurück sind als Hardware-Tasten unter dem Bildschirm platziert und lassen sich mit nassen Fingern gut bedienen. An der linken Seite des Gehäuses befindet sich eine blaue Taste - der Xcover Key, wie Samsung ihn nennt. Es können zwei verschiedene Anwendungen hinterlegt werden, die sich entweder nach einem kurzen oder langen Drücken der Taste öffnen. Leider funktioniert dies nur, wenn der Bildschirm entsperrt ist. Voreingestellt ist die Taschenlampen-Funktion bei einem kurzen Betätigen des Buttons sowie die Kamera-Anwendung bei einer längeren Bedienung der Taste.


Xcover Key
In den kommenden Tagen werden wir weitere Tests mit dem Samsung Galaxy Xcover 3 veranstalten. Nicht nur die Robustheit wird auf den Prüfstand gestellt, sondern ebenfalls die Akku- und Prozessorleistung und die LTE-Schnittstelle sowie die Kameraqualität.

Mittlerweile haben wir das Galaxy Xcover 3 ausführlich getestet. Unsere Erfahrungen im Alltag und unser Testfazit können Sie hier nachlesen.

Übrigens: Wenn Sie auf der Suche nach einem neuen Handy sind, legen wir Ihnen unsere Handy-Suche ans Herz - diese findet auf Wunsch auch explizit Outdoor-taugliche Geräte.

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