Tablet-Test

Samsung Galaxy Tab 2 10.1: Der große Bruder im Tablet-Test

Android 4.0 Ice Cream Sandwich und Dual-Core-Prozessor
Von Steffen Herget
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Samsung hatte mit dem ersten Galaxy Tab im Jahr 2010 den ersten ernstzunehmenden Konkurrenten für das iPad von Apple auf den Markt gebracht, selbst wenn das kompakte Tablet mit dem kleinen Bildschirm etwas anders ausgelegt war. Zwar stellte Samsung seitdem mehrere Tablets vor, doch die die Kunden warteten lange auf einen direkten Nachfolger des ersten Android-Tablets. Dieser ist nun gleich in doppelter Ausführung verfügbar, das Samsung Galaxy Tab 2 10.1 kommt dabei als großer Bruder mit größerem Bildschirm daher, während das Galaxy Tab 2 7.0 der direkte Nachkomme des Galaxy Tab ist. Wir haben und das Samsung Galaxy Tab 2 10.1 im Test einmal aus der Nähe angesehen um herauszufinden, ob hier der nächste Top-Seller lauert.

Samsung Tab 2 10.1 16GB

Samsung Galaxy Tab 2 10.1 im TestSamsung Galaxy Tab 2 10.1 im Test Bereits bei der Bauform wird auf den ersten Blick klar, welches Tablet bei Galaxy Tab 2 10.1 Pate gestanden hat. Samsung hat sich offensichtlich stark im eigenen Sortiment bedient und vieles vom bekannten Galaxy Tab 10.1N übernommen. So wurden beim neuen 10-Zoll-Tablet von Samsung erneut die Lautsprecher rechts und links an der Vorderseite platziert, ein Zugeständnis an die Design­streitigkeiten mit Apple. Mit einem 9,7 Millimeter dicken Gehäuse ist das Galaxy Tab 2 10.1 gut einen Millimeter dicker als das Galaxy Tab 10.1N, zudem wiegt es mit immer noch leichten 583 Gramm rund 13 Gramm mehr - beides klingt marginal, ist aber im direkten Vergleich schon zu bemerken.

Nur wenige Unterschiede zum Galaxy Tab 10.1N

Etwas dicker als das Galaxy Tab 10.1NEtwas dicker als das Galaxy Tab 10.1N Bei Material des neuen Android-Tablets setzt Samsung komplett auf Kunststoff. Die Rückseite ist leicht matt und silber-grau in der Farbe. Das sieht auf den ersten Blick zwar schick aus, wirkt aber nicht so edel wie ein Metallgehäuse. Der glänzende Rahmen um das Tablet wirkt stabil, aber optisch ebenfalls nicht besonders hochwertig. Die Verarbeitung ist in Ordnung, lediglich die Rückseite lässt sich in der Mitte ein wenig eindrücken. Bis auf den Port für die Docking-Station finden sich alle Anschlüsse und Schalter des Tablets an der Oberseite, neben einem Kopfhörer­ausgang und einem Speicherkartenleser gehört zur Ausstattung des 599 Euro teuren Tablets auch eine Mobilfunk-Schnittstelle. Dank HSPA+ unterstützt das Samsung Galaxy Tab 2 10.1 Downloadraten von bis zu 21 MBit/s, im Upload sind maximal 5,76 MBit/s möglich. Wird das Tablet ohne SIM genutzt, kommuniziert es über WLAN-n und Bluetooth 3.0.

Praktische Schnellstartleiste als Teil von Samsung TouchwizPraktische Schnellstartleiste als Teil von Samsung Touchwiz Bei der Software setzt Samsung, wie bei allen seinen ARM-basierten Tablets, auf das Google-Betriebssystem Android. Bei der eingesetzten Version handelt es sich um das derzeit noch aktuelle Android 4.0 Ice Cream Sandwich. Das Betriebssystem läuft auf dem 1 GHz schnellen Dual-Core-Prozessor - eine weitere Parallele zum Galaxy Tab 10.1N - flüssig und ohne nennenswerte Probleme. HD-Videos sind selbstverständlich kein Problem, und auch die Spieler unter den Tablet-Nutzern dürfen sich über die Performance freuen. In Sachen Zukunfts­tauglichkeit haben Quad-Core-Tablets allerdings potenziell die Nase vorn. Über Android liegt die farbenfrohe Touchwiz-Oberfläche von Samsung. Diese bringt zahlreiche Widgets, überarbeitete Menüs und die praktische Shortcut-Leiste mit, ist aber in Sachen optische Gestaltung nicht für jeden Geschmack das Nonplusultra.

Das Display hat eine Auflösung von 1 280 mal 800 Pixel bei einer Diagonalen von 10,1 Zoll. Die Darstellung ist in Sachen Farben und Blickwinkel ausgezeichnet, und auch die Kontraste können sich sehen lassen. Die Steuerung mit den Fingern funktioniert einwandfrei, das Tablet quittiert die Streicheleinheiten des Benutzers mit flott umgesetzten Aktionen.

Auf der zweiten Seite erfahren Sie unter anderem, wie die Akku-Ausdauer des Samsung-Tablets aussieht und wie unser Fazit ausfällt.

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