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Samsung Galaxy S4 und Galaxy Note 3: KitKat für alle

Das KitKat-Update für die netzbetreiberunabhängigen Versionen von Samsung Galaxy S4 und Samsung Galaxy Note 3 ist ab sofort verfügbar. Wir berichten über unsere Erfahrungen bei der Installation der aktuellen Android-Firmware und darüber, was derzeit in Bezug auf die neue Software noch unklar ist.
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Bereits für Ende Januar hatte Samsung die Software-Updates auf Android 4.4.2 (KitKat) für seine beiden aktuellen Smartphone-Flaggschiffe, das Samsung Galaxy S4 und das Samsung Galaxy Note 3, angekündigt. In der Tat hat der Hersteller bereits vor einigen Wochen damit begonnen, die Aktualisierung des Betriebssystems für erste Nutzer freizugeben. So waren beim Samsung Galaxy Note 3 in Deutschland beispielsweise die Besitzer der von Vodafone verkauften Geräte-Version Vorreiter beim Update auf die aktuelle Version des Android-Betriebssystems.

Android KitKat für Galaxy S4 und Note 3Android KitKat für Galaxy S4 und Note 3 Ab sofort steht Android 4.4.2 (KitKat) für fast alle Besitzer von Samsung Galaxy S4 und Samsung Galaxy Note 3 in Deutschland zur Verfügung. So werden unter anderem auch die Geräte ohne Netzbetreiber-Branding und entsprechend angepasster Software mit der neuen Firmware versorgt.

Download dauert rund 30 Minuten

Wir konnten die neue Betriebssystem-Variante beispielsweise problemlos auf einem Samsung Galaxy Note 3 installieren. Die Installationsdatei ist hier 393,54 MB groß und der Download dauerte in unserem Fall - über das LTE-Mobilfunknetz der Deutschen Telekom - rund eine halbe Stunde.

Grundsätzlich ist es zu empfehlen, die Installation über einen WLAN-Hotspot durchzuführen, um das im Smartphone-Tarif enthaltene Highspeed-Inklusivvolumen nicht über Gebühr zu beanspruchen. Technisch funktioniert das Software-Update - wie unser Test zeigt - aber auch über das Mobilfunknetz, wobei die Download-Zeit vor allem über GPRS und EDGE sehr lange sein wird.

Werbe-Apps werden mitinstalliert

Nach dem Download bootet das Smartphone neu und die aktuelle Firmware wird installiert. Dabei spielt Samsung auch wieder die Werbe-Apps auf das Gerät, die schon im Auslieferungszustand vorinstalliert waren - eine Unart, die auch bei anderen Smartphone-Herstellern inzwischen Einzug hält. Immerhin lassen sich die meisten Anwendungen problemlos wieder vom Gerät entfernen.

Die optischen Neuerungen halten sich gegenüber der bisherigen Android-4.3-Software in Grenzen. Unter anderem wird der Inhalt des Startbildschirms nun hinter die Symbole der Statusbar gelegt und steht demnach bis zum Displayrand zur Verfügung. Zudem hat Google das Betriebssystem deutlich nachoptimiert, sodass es auch auf leistungsschwächeren Handys flüssiger laufen soll. Auch wenn es bei den Samsung-Flaggschiffen bislang keine Performance-Probleme gab, könnten davon auch die Besitzer von Galaxy S4 und Galaxy Note 3 profitieren.

Einige Details noch unklar

Abzuwarten bleibt, ob der für einige Nutzer bereits vor einigen Tagen separat verteilte Software-Fix, der am Galaxy Note 3 die Verwendung von Fremd-Zubehör wieder ermöglicht, im jetzt in Deutschland verteilten Update möglicherweise bereits enthalten ist. Allerdings wollte unter Galaxy Note 3 nach dem KitKat-Update noch eine weitere Aktualisierung installieren, die einen Umfang von rund 28 MB hat. Dabei könnte es sich um den Zubehör-Fix handeln. Einige Anwender beklagten darüber hinaus Probleme beim Zugriff auf die Speicherkarte. Auch hier ist derzeit noch unklar, inwieweit es diese Einschränkungen auch noch in der ab sofort verteilten Firmware gibt.

Wer ein Samsung Galaxy S4 oder ein Samsung Galaxy Note 3 besitzt, sollte einen Hinweis zum verfügbaren Betriebssystem-Update automatisch erhalten. Alternativ lässt sich nach der neuen Software auch im Menü Einstellungen - Info - Software-Update suchen. Dabei können die Kunden selbst entscheiden, ob sie die Aktualisierung sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt vornehmen möchten.

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