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Samsung Galaxy S21 FE offiziell vorgestellt

Samsung hat das Galaxy S21 FE offi­ziell vorge­stellt. Schon kommende Woche kommt das Smart­phone auf den Markt - auch in Deutsch­land

Wie erwartet ist das Samsung Galaxy S21 FE anläss­lich der Consumer Elec­tro­nics Show (CES) in Las Vegas offi­ziell vorge­stellt wurden. Damit endet auch die Zeit der Speku­lationen und Gerüchte um die Spezi­fika­tionen des neuen Smart­phones. Das Gerät ist 74,5 mal 155,7 mal 7,9 Milli­meter groß und 177 Gramm schwer.

Herz­stück des Smart­phones ist - auch bei der in Europa verkauften Version - ein Qual­comm Snap­dragon 888. Damit ist zumin­dest ein Gerät der Galaxy-S21-Reihe von Samsung nun auch hier­zulande mit einem Qual­comm-Prozessor anstelle einer Exynos-Eigen­ent­wick­lung des korea­nischen Herstel­lers zu bekommen. Das Samsung Galaxy S21 FE ist offiziell Das Samsung Galaxy S21 FE ist offiziell
Foto: Samsung
Die Größe des Arbeits­spei­chers ist abhängig davon, für welches Geräte-Modell sich der Kunde entscheidet. Die Vari­ante mit 256 GB Spei­cher­platz (davon etwa 219,3 GB frei belegbar) verfügt über 8 GB Arbeits­spei­cher. Wer sich für das Modell mit 128 GB Spei­cher­kapa­zität (101,1 GB frei belegbar) entscheidet, muss mit 6 GB RAM vorlieb nehmen.

6,4-Zoll-Display mit 120 Hz

Samsung Galaxy S21 FE

Der Bolide ist mit einem 6,4 Zoll (im vollen Rechteck) bzw. 6,3 Zoll (inner­halb der Abrun­dungen) großen AMOLED-Display ausge­stattet. Der Bild­schirm bietet FHD+-Auflö­sung (2340 mal 1080 Pixel) mit einer Aktua­lisie­rungs­rate von bis zu 120 Hz und einer Touch­screen-Abtast­rate von 240 Hz während des Spie­lens.

Für die Authen­tifi­zie­rung (etwa zum Entsperren des Smart­phones) stehen ein Finger­abdruck­sensor (unter dem Display) und die Gesichts­erken­nung zur Verfü­gung. Abseits dessen verfügt das Samsung Galaxy S21 FE über einen Beschleu­nigungs­sensor, ein Baro­meter, ein Gyro­meter, einen geoma­gne­tischen Sensor, einen Hall-Sensor, einen Umge­bungs­licht­sensor und einen Annä­herungs­sensor. Vier Farbvarianten zur Auswahl Vier Farbvarianten zur Auswahl
Foto: Samsung
Für die Haupt­kamera verbaut Samsung den auch von Galaxy S21 und Galaxy S21+ bekannten 12-Mega­pixel-Sensor. Auch die Ultra­weit­win­kel­kamera bietet eine Auflö­sung von 12 Mega­pixel, verfügt aber über einen klei­neren Sensor als bei den bisher bekannten Galaxy-S21-Modellen. Das könnte für schlech­tere Ergeb­nisse bei ungüns­tigen Licht­ver­hält­nissen sorgen. Die im Galaxy S21 FE verbaute 8-Mega­pixel-Tele­kamera ist bereits von der "Fan Edition" aus dem vergan­genen Jahr, also vom Samsung Galaxy S20 FE, bekannt. Die Front­kamera verfügt über eine Auflö­sung von 32 Mega­pixel - genauso wie schon beim Samsung Galaxy S20 FE.

Android 12, 5G und Dual-SIM

Das neue Smart­phone kommt mit Android 12 und One UI 4. Es verfügt über zwei Steck­plätze für Nano-SIM-Karten und eine eSIM. Neben GSM, UMTS und LTE funkt das Handy auch in den 5G-Netzen. Zwei der Mobil­funk­anschlüsse lassen sich parallel verwenden (Dual-SIM). Das Gerät unter­stützt außerdem WLAN 6, Blue­tooth 5 und NFC. Somit ist das Smart­phone beispiels­weise auch für mobile Zahlungen mit Samsung Pay und Google Pay geeignet. Das Gerät ist nach IP68 zerti­fiziert und demnach wasser- und staub­geschützt. Triple-Hauptkamera auf der Rückseite Triple-Hauptkamera auf der Rückseite
Foto: Samsung
Ab 11. Januar will Samsung den Boliden verkaufen. Inter­essenten haben die Wahl zwischen vier Gehäu­sefarben. Mit einem Einstiegs­preis von 749 Euro für die 128-GB-Version ist der Hand­held teurer als das Vorjah­res­modell zum Zeit­punkt der Markt­ein­füh­rung. Die Vari­ante mit 256 GB Spei­cher­kapa­zität kostet 819 Euro.

Abzu­warten bleibt, ob das Samsung Galaxy S21 FE ähnlich erfolg­reich wie sein Vorgänger sein wird. Das Smart­phone ist nicht nur teurer als das Galaxy S20 FE. Es kommt auch deut­lich später auf den Markt. War das Galaxy S20 FE vor dem Weih­nachts­geschäft 2021 verfügbar, so warten viele Samsung-Fans jetzt bereits auf die Galaxy-S22-Reihe. Wie berichtet steht der Exynos-Prozessor für die neue Flagg­schiff-Gene­ration bereits kurz vor der Vorstel­lung.

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