Getestet

Klein, kleiner, Samsung Galaxy Pocket: Der Winzling im Test

Günstiges Android-Smartphone für die Hemdtasche
Von Paulina Gesikowski
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Während die High-End-Modelle auf dem Smartphone-Markt immer leistungsfähiger werden und mit immer größeren Displays ausgestattet sind, finden die günstigeren Einsteiger-Modelle weiterhin großen Zuspruch in der Masse. Hierzu gehört auch das Samsung Galaxy Pocket (GT S-5300). Die unverbindliche Preisempfehlung lag ursprünglich bei 199 Euro. Derzeit ist das Pocket für rund 90 Euro in den Farben Schwarz oder Weiß in Online-Shops erhältlich. Wie sich der Android-Winzling im Alltag schlägt, haben wir im Test untersucht.

Erster Eindruck: "Das ist ja winzig!"

Samsung Galaxy Pocket

Besonders auffällig am Samsung Galaxy Pocket ist die Größe, das Smartphone misst nämlich nur 104 mal 58 mal 11,98 Millimeter und passt bequem in jede Hemdtasche. Viel Platz bleibt daher nicht für einen großen Touchscreen, so dass ein 2,8 Zoll TFT-Display ausreichen muss. Dafür ist das Gerät allerdings ein Leichtgewicht, hier liegen nur 97 Gramm in der Hand. Samsung Galaxy PocketDer Winzling passt bequem in jede Hemdtasche. Die Verarbeitung des Kunststoffgehäuses ist sehr gut gelungen. Es sind keine größeren Spaltmaße zu erkennen, der Akkudeckel gibt bei leichtem Druck nicht nach und ein Knarzen ist ebenfalls nicht zu vernehmen. Positiv hervorzuheben ist auch die vorhandene Abdeckung des Micro-USB-Anschlusses. Jedoch ist an dem Netzstecker kein entnehmbares USB-Kabel, sondern ein festes Kabel integriert. Im regulären Lieferumfang ist ebenfalls kein USB-Kabel enthalten. Daten wie Fotos oder Musik können zwar auch über Bluetooth (unterstützter Standard 3.0) an andere kompatible Geräte verschickt und von diesen empfangen werden, ein USB-Adapter für die Anbindung an einen PC oder ein Netbook ist in einigen Fällen dennoch praktisch.

Dem kleinen Einsteiger-Smartphone wurde die Betriebssystem-Version Android 2.3.6 Gingerbread übergezogen, Samsung Galaxy PocketDie Anschlüsse in der Detailansicht. ein Update auf 4.0 ist nicht zu erwarten. Hinzu kommt die von Samsung gewohnte Benutzer­oberfläche TouchWiz. Die drei Homescreens sind durchgängig miteinander verbunden und können auf maximal sieben Screens erweitert sowie individuell mit Widgets und Verknüpfungen gestaltet werden. Am unteren Rand des Bildschirms befinden sich vier virtuelle Tasten für den schnellen Zugriff auf die Telefontastatur, das Telefonbuch sowie auf das SMS-Menü und das Hauptmenü. Wie für TouchWiz üblich, können die Icons im Menü nach Belieben angeordnet werden.

Diverse Eingabemethoden: Von Swype bis hin zur handschriftlichen Erkennung

Negativ wirkt sich die schwache Display-Auflösung von 320 mal 240 Pixel aus. Die einzelnen Pixel sind trotz des kleinen Bildschirms deutlich zu sehen. In diesem Preissegment ist diese Auflösung jedoch durchaus üblich. Allerdings werden Vielschreiber auf der kleinen virtuellen Tastatur ihre Schwierigkeiten bekommen. Standardmäßig ist die Samsung-Tastatur eingestellt, die noch die größten Felder bereitstellt. Bei längerem Drücken im Eingabefeld erscheint die Auswahl der Eingabemethoden. Hier kann der Nutzer von der Samsung-Tastatur auf Swype wechseln. Samsung Galaxy PocketDas Swype-Tastenfeld auf dem Samsung Galaxy Pocket. Die virtuellen Tasten werden unter Swype etwas kleiner, da für die Umlaute eigene Felder vorgesehen sind und somit die Texteingabe auf dem recht kleinen Display erschwert wird. Auf Anhieb wurden in unserem Test die richtigen Stellen auf dem Touchscreen nur selten getroffen. Für einen Ausgleich sorgt zumindest die Texterkennung XT9.

Neben dem QWERTZ-Tastenfeld können weitere Tastatur­typen für die Eingabe gewählt werden. Zur Auswahl stehen ein 3 mal 4 Tastenfeld wie von Einfach-Handys mit Ziffern-Tastatur bekannt sowie zwei Arten von Handschrift-Kästchen. Die Erkennung der handgeschriebenen Buchstaben und Zeichen funktioniert recht gut.

Auf der folgenden Seite schildern wir die Testergebnisse zu Performance sowie Kamera- und Videoqualität.

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