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Im Test: Samsung Galaxy Note 9 mit smartem S Pen

Gestern hat Samsung das Galaxy Note 9 offiziell in New York präsentiert. Wir hatten ja bereits schon die Gelegenheit, uns das Business-Smartphone vorab in einem Hands-on anzuschauen. Jetzt können sie in einem ausführlichen Testbericht lesen, wie sich das Galaxy Note 9 in der Praxis schlägt.
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Das Samsung Galaxy Note 9 ist das zweite beziehungsweise dritte Oberklasse-Smartphone, welches der Elektronikhersteller in diesem Jahr vorgestellt hat. Auf dem gestrigen Unpacked Event 2018 in New York stand das neue Business-Smartphone der Südkoreaner im Fokus der Präsentation. Auf den ersten Blick hat sich im Vergleich zum Vorgänger-Modell, dem Samsung Galaxy Note 8, nicht so viel getan, zumindest, was die Optik angeht. Bei Betrachtung der anderen Spezifikationen - insbesondere was Prozessor und Kamera angeht - ergeben sich deutliche Ähnlichkeiten zum Samsung Galaxy S9 Plus, welches neben dem kleineren S9-Modell zu Beginn des Jahres vorgestellt wurde. Die größte Neuerung betrifft den Eingabestift. Der neue S Pen hat smarte(re) Funktionen bekommen und jetzt auch eigene Hardware verbaut, die ein größeres Spektrum an Funktionalität bietet.

Das Samsung Galaxy Note 9 ist in Deutschland in den Farben Midnight Black und Ocean Blue erhältlich. Für unseren Test lag uns die schwarze Variante mit ebenfalls schwarzem S Pen vor und der Speichervariante 128 GB und 6 GB Arbeitsspeicher vor mit unverbindlicher Preisempfehlung von 999 Euro vor. Die größere Ausführung mit 512 GB interner Speicherkapazität und 8 GB Arbeitsspeicher kostet nach unverbindlicher Preisempfehlung 1249 Euro.

Beide Galaxy-Note-9-Varianten lassen sich bis zum 23. August vorbestellen und sollen einen Tag später ausgeliefert werden. Kunden, die ein altes Gerät eintauschen, bekommen neben dem aktuellen Ankaufspreis zusätzlich einen Betrag von 100 Euro auf den Kauf des Samsung Galaxy Note 9 gutgeschrieben. Der aktuelle Ankaufswert wird erst ermittelt. Es ist empfehlenswert zuvor selbst im Preisvergleich zu überprüfen, wie viel noch für das alte Gerät drin ist. Alle technischen Details des Samsung Galaxy Note 9 können Sie hier nachlesen.

Design, Material, Haptik und Verarbeitung

Das Display des Galaxy Note 9 ist 6,4 Zoll groß.
Das Display des Galaxy Note 9 ist 6,4 Zoll groß.
Samsung Note 9
Da sich das Design nicht großartig vom Vorgängermodell unterscheidet, kann das Galaxy Note 9 auch keinen entsprechenden Innovationspreis für eine neuere Produkterscheinung gewinnen. Für ein Phablet der Größenordnung liegt es aber überraschend gut in der Hand und macht auch nicht den Eindruck, als würde es sich in der Gewichtsklasse um die 200 Gramm einordnen. Mit 201 Gramm ist es sogar 6 Gramm schwerer als das Galaxy Note 8. Auch bei den Abmessungen ergeben sich geringe Unterschiede zum Vorgänger. Die Abmessungen des neuen Business-Smartphones liegen bei 161,9 mm x 76,4 mm x 8,8 mm. Beim Vorgänger betragen die Maße 162,5 mm x 74,8 mm x 8,6 mm. Vorne und hinten besteht das Note 9 aus Glas, der Display-Rahmen ist aus Metall gefertigt. Die Verarbeitung wirkt grundsätzlich hochwertig. Die Gehäuseseiten gehen nahtlos ineinander über. Die Verarbeitung als tadellos zu bezeichnen, funktioniert allerdings nicht. Sowohl die Lautstärketasten und der Bixby-Button auf der linken Gehäuseseite als auch der Homebutton auf der rechten Gehäuseseite weisen zu viel Spiel auf. Das geht soweit, dass bei einer Schüttelbewegung leichte Klackergeräusche auftauchen. Das hatten wir bereits im Hands-on als negativ festgestellt. Bei einem Gerät in dieser Preisklasse sorgt das für einen unschönen Nachgeschmack. Das wirkt schlicht billig.

Auf der Unterseite befinden sich ein USB-Typ-C-Anschluss, ein 3,5-mm-Klinkenanschluss sowie der Schaft für den S Pen. Auf der oberen Gehäuseseite ist der SIM-Karten-Slot integriert.

Zahlreiche, fettige Fingerabdrücke auf der Gehäuserückseite sind sehr unschön. Die Frage ist, inwiefern sich das noch als negativ bewerten lässt, denn davor kann sich kaum ein Smartphone mit Glasrückseite schützen. Wer aktuell ein sauberes, glänzendes Handy haben will, der kommt nicht daran vorbei, ein Putztuch mit sich zu führen.

Display-Panel

Die Blickwinkel des Displays beim Note 9 sind stabil.
Die Blickwinkel des Displays beim Note 9 sind stabil.
Das Display ist vom Typ SuperAMOLED und misst 6,4 Zoll. Das Panel löst in WQHD+ (2960 x 1440 Pixel) auf. Damit ist auch das Display des Galaxy Note 9 gewohnt gut, zumal es sich kaum von dem Display-Panel des Vorgängers unterscheidet und sich kaum vom Bildschirm des Galaxy S9 Plus unterscheidet. Hier unterscheidet sich die Größe lediglich um 0,2 Zoll, die beim S-Modell geringer ausfällt. Das Galaxy Note 9 erreichte einen maximalen Helligkeitswert von 665 cd/m². Das ist ein sehr guter Wert, mit dem sich das Display auch in lichtstarken Umgebungen behaupten kann.

Vergleicht man die Display-Auflösung von Galaxy Note 9, Note 8 und S9 Plus miteinander landen alle drei Geräte bei einem Wert von über 500 ppi. Die Stabilität aus verschiedenen Blickwinkeln ist auch als positiv zu bewerten.

Auf der folgenden Seite gehen wir auf Prozessor, Speicher und Akku sowie Software, Speicher und Akku ein. Außerdem beschäftigen wir uns mit Konnektivität, Telefonie, Sensoren, Sound und Schutz.

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