Handy im Labor

Samsung Galaxy Note 20 im Test: Abgespeckt und teuer

Ob das Samsung Galaxy Note 20 aus dem Schatten des großen Bruders Galaxy Note 20 Ultra heraus­treten kann oder ob es sich besser verste­cken sollte, lesen Sie im teltarif.de-Test­bericht.

Perfor­mance, Akku und Soft­ware

Die Perfor­mance des Smart­phones in der Praxis ist auf einem sehr guten Niveau - hier ermit­telten wir im AnTuTu-Gesamt-Score einen Wert von 526 349, mit dem es das Ultra-Modell weit über­treffen kann. Im Browser-Bench­mark hinkt das Note 20 mit dem Samsung-Exynos-Prozessor aber gerade Modellen mit aktu­eller Snap­dragon-865-CPU deut­lich hinterher. Wenn Sie sich für Ober­klasse- und Mittel­klasse-Modelle im Bench­mark-Vergleich inter­essieren, können Sie Details in einem Vergleich mit Tabellen nach­lesen. S Pen im Schaft, Lautsprecher und USB-C-Anschluss S Pen im Schaft, Lautsprecher und USB-C-Anschluss
Bild: teltarif.de
Der Akku mit 4300 mAh hat in unserem Test nicht lange durch­gehalten. Nach nur etwas mehr als sieben Stunden machte der Strom­spei­cher schon schlapp. Hier ist noch ziem­lich viel Luft nach oben. Immerhin wird schnelles Laden mit 25 Watt über den USB-C-Port und induk­tives Laden mit 15 Watt unter­stützt.

Ab Werk ist Android 10 vorin­stal­liert. Samsung gibt sich seit einiger Zeit vorbild­lich, was rele­vante (Sicher­heits-)Updates betrifft. Im Zuge der Veröf­fent­lichung der Note-20-Serie hat der Hersteller ange­kün­digt, ausge­wählte Smart­phone-Modelle mit drei Jahren Updates zu beschenken. Demzu­folge kommt das Note 20 mindes­tens in den Genuss von Android 11 und Android 12. SIM-Kartenslot und Blick auf das Punch Hole SIM-Kartenslot und Blick auf das Punch Hole
Bild: teltarif.de

Konnek­tivität, Tele­fonie, Sound und S Pen

Wich­tige Schnitt­stellen wie das schnel­lere WLAN-ax, NFC für kontakt­loses Bezahlen und Blue­tooth 5.1 werden unter­stützt. Der interne Spei­cher des Note 20 beträgt nomi­nell 256 GB. Das ist gut und sollte den meisten Nutzern ausrei­chen. Der Karten­slot erlaubt nämlich nicht die Erwei­terung durch eine microSD-Karte. Entweder können zwei Nano-SIM-Karten zwecks Dual-SIM-Nutzung in den Slot einge­legt oder eine Nano-SIM mit einer elek­tro­nischen SIM (eSIM) kombi­niert werden.

Zum Test lag uns das Galaxy Note 20 in der LTE-Version vor. Die Empfangs­qua­lität war in diesem Rahmen wie bei Samsung gewohnt sehr gut. Details zu den unter­stützten Frequenzen findet Sie im Daten­blatt zum Galaxy Note 20. Der SIM-Kartenslot mit Nano-SIM Der SIM-Kartenslot mit Nano-SIM
Bild: teltarif.de
Die Tele­fonie- und Sound­qua­litäten des Stereo­laut­spre­chers sind mit denen des Ultra-Modells zu verglei­chen: Klar, verständ­lich, ausrei­chend laut und im Sound-Test mit ausge­wogenem Klang und sattem Bass. WLAN-Anrufe und VoLTE werden eben­falls unter­stützt. Der Eingabestift, genannt S Pen Der Eingabestift, genannt S Pen
Bild: teltarif.de
Der S Pen verfügt über die glei­chen Features wie auch beim Ultra. Die Präzi­sion bei den Eingaben ist wie bespro­chen beim Note 20 unserer Meinung nach genauso exzel­lent wie beim Note 20 Ultra und auch bei der Vorgän­ger­serie aus Galaxy Note 10 und Note 10+. Details zum S Pen und der nun kabel­losen Dex-Unter­stüt­zung können Sie auf der dritten Seite des Test­berichts zum Galaxy Note 20 Ultra nach­lesen.

Auf der nächsten Seite haben wir die Kameras getestet. Außerdem lesen Sie das Fazit.

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