Galaxy Fold

Samsung Galaxy Fold: Viele defekte Displays

Bereits nächste Woche startet das Galaxy Fold in den USA, jedoch scheint es noch einige Kinderkrankheiten zu geben, wie bisherige Tester herausfinden mussten.
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Samsung verteilt bereits Test­ex­em­plare des Galaxy Fold an Jour­na­listen, YouTuber und Promi­nente, das bishe­rige Feed­back ist aller­dings ernüch­ternd. So gibt es zahl­reiche Berichte von defekten Bild­schirmen des falt­baren Smart­phones. Teils sind diese selbst­ver­schuldet, weil die vorin­stal­lierte Schutz­folie entfernt wurde, teils Konstruk­ti­ons­fehler, wie im Fall von CNBC und The Verge. Der Hersteller gab bereits ein State­ment ab und beteuert, die Sach­lage zu unter­su­chen. Ein Leder-Cover wird bald für das Galaxy Fold ange­boten, es ist aber mit 100 Euro recht happig.

Erste Nega­tiv­schlag­zeilen für das Galaxy Fold

Durch Abzug der Schutzfolie beschädigtes Galaxy Fold
Durch Abzug der Schutzfolie beschädigtes Galaxy Fold
Dass ein gänz­lich neues Smart­phone-Konzept nicht fehler­frei auf den Markt kommt, war abzu­sehen, dennoch lässt der bishe­rige Tenor zu Samsungs Fold­able aufhor­chen. Viele Mobil­ge­räte kommen mit einer Trans­port­schutz­folie daher, eine solche vermu­teten auch erste Tester wie YouTube-Star Marques Brownlee und Bloom­berg-Redak­teur Mark Gurman. Entspre­chend entfernten sie die Folie des Galaxy Fold, was zu einem defekten Display führte. Samsung merkte anschlie­ßend an, dass die betref­fende Schicht fester Bestand­teil des Bild­schirm­kon­zepts sei und die Anzeige schützen soll. Das Entfernen der Folie könne in einer Beschä­di­gung des Displays resul­tieren, wie der Elek­tronik­kon­zern dem Inter­net­auf­tritt The Verge mitteilte.
Galaxy Fold mit Delle im Display
Galaxy Fold mit Delle im Display
Letzt­ge­nanntes Portal wandte sich an Samsung, da sein Exem­plar eben­falls kaputt ging. Jedoch kam der Defekt hier durch einen Fremd­körper unter­halb des Displays im Bereich des Schar­niers zustande, welches für eine Ausbeu­lung sorgte. CNBC sah sich mit derselben Proble­matik konfron­tiert.

Galaxy Fold: Erschei­nungs­termin wird nicht verschoben

Samsung verkündet, die Test­ge­räte persön­lich zu unter­su­chen, welche ohne direkte und offen­sicht­liche Ursache beschä­digt wurden. Trotz der Unge­reimt­heiten bei der Verar­bei­tung des 2000 Euro-Smart­phones hält der Hersteller an seinem Release fest. Am 26. April können Kunden in den USA das falt­bare Telefon erwerben, am 3. Mai geht es schließ­lich in Europa los. Eine Kevlar-Schutz­hülle legt Samsung zumin­dest den Review-Exem­plaren bei. Wem Leder lieber ist, erhält vom Hersteller in Bälde entspre­chendes Zubehör zu einem Preis von 100 Euro.

Der TÜV Rhein­land ist übri­gens mit dem Display des Fold­able bezüg­lich der Darstel­lungs­qua­lität zufrieden. Er stellte ein Zerti­fikat aus und bestä­tigt eine Redu­zie­rung von schäd­li­chem blauem Licht und eine Abde­ckung von 100 Prozent des DCI-P3-Farb­raums. (via Phone­Arena).

In einem Hands-on lesen Sie mehr zum Samsung Galaxy Fold.

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