Samsungs Sorgenkind

Galaxy Fold: Displayfehler bei überarbeiteter Version

Das Galaxy Fold ist nun verfügbar, aber eine neue Meldung eines Bild­schirm­problems sorgt aber­mals für Skepsis. Ist das Fold­able immer noch nicht ausge­reift?
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Das Samsung Galaxy Fold hat den US-ameri­kani­schen Markt erreicht. Aufgrund diverser Mängel der ersten Version liefert der Hersteller nun eine über­arbei­tete Fassung aus. Doch auch dieses Modell des Galaxy Fold scheint nicht vor Problemen gefeilt zu sein. Ein Tech­nikma­gazin stieß aber­mals auf einen Display­fehler, der sich diesmal in Form eines bunt leuch­tenden Flecks äußert. Dabei behan­delte der Tester das Fold­able mit großer Sorg­falt. Bislang scheint es sich um einen Einzel­fall zu handeln. Ein erneuter Verkaufs­stopp deutet sich noch nicht an.

Samsungs falt­bares Problem­kind

Unschön: Bildschirmfehler des Galaxy Fold
Unschön: Bildschirmfehler des Galaxy Fold
Es sollte Samsungs großer Wurf und der Aufbruch in eine neue Mobil­gerät-Ära werden. Doch der erste Anlauf des Galaxy Fold zum Verkauf im Einzel­handel schei­terte aufgrund von diversen Problemen, haupt­säch­lich in puncto Display. Seit heute ist das Galaxy Fold in den Verei­nigten Staaten in begrenzter Stück­zahl in ausge­wählten Läden erhält­lich. Das US-ameri­kani­sche Tech­nikma­gazin Tech­crunch konnte sich bereits am Donnerstag ein Exem­plar sichern und schil­dert seine ersten Eindrücke. Redak­teur Brian Heater gibt an, bei der ersten Version des Galaxy Fold entgegen vieler Kollegen nicht von Fehlern betroffen gewesen zu sein. Diesmal ist ihm das Glück nicht hold. Nach nur einem Tag in Benut­zung stellte der Jour­nalist einen Defekt am Display fest.

Bunter Klecks beim betrof­fenen Galaxy Fold

Heater befand sich in einer Warte­schlange einer Apotheke, während er unver­hofft nach dem Aufklappen des Smart­phones etwas Sonder­bares entdeckte. Zwischen den Schmet­terlings­flügeln des Hinter­grund­bildes saß ein bunter, unför­miger Klecks. Der Aufnahme nach zu urteilen könnte es sich um eine Ansamm­lung von Pixel­fehlern handeln. Samsung veröf­fent­lichte Begleit­mate­rial zum Galaxy Fold, in dem darauf hinge­wiesen wird, dass man das Handy beson­ders sorg­fältig behan­deln muss und es keinem starken Druck aussetzen darf.

Der Redak­teur ging äußerst pfleg­lich mit dem Smart­phone um, weshalb der Schaden unter die normale Garantie zu fallen scheint und keine Gebühr für die Display-Repa­ratur erhoben wird. Samsung bietet den Käufern bei einem Makel abseits der Garan­tiebe­stim­mungen an, den Bild­schirm für 149 US-Dollar auszu­tauschen.

Das Test-Exem­plar bekam der Tech­crunch-Mitar­beiter gratis zur Verfü­gung gestellt. Er kann sich aber in die Lage der Käufer hinein­versetzen: „Ich würde mich wahr­schein­lich ärgern, wenn ich 2000 US-Dollar für ein Mobil­gerät gezahlt hätte und mich mit einem regen­bogen­farbenen Fleck in der Mitte des Displays ausein­ander­setzen müsste.“

Das Galaxy Fold ist übri­gens auch hier­zulande verfügbar, wenn auch schwer zu bekommen.

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