Foldable-Hit

Galaxy Fold 5G konnte sich 1 Million Mal verkaufen (Update)

Die Markt­einfüh­rung verlief zwar subop­timal, dennoch nehmen die Fans Samsungs erstes Falt-Smart­phone gut auf, wie die Verkaufs­zahlen belegen. Der Hersteller sieht sich in seiner Stra­tegie bestä­tigt.
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Samsung gab die Antwort darauf, wie viele Menschen bereit sind, mehr als 2000 Euro für eine Smart­phone-Inno­vation auszu­geben. Bereits eine Million Mal sei das Galaxy Fold 5G verkauft worden, verlaut­barte der Hersteller auf einem Technik-Event. Somit konnte das Fold­able doppelt so viele Abnehmer finden, als in vorhe­rigen Schät­zungen vermutet. Ein Jour­nalist erkun­digte sich, ob es für Samsung in Ordnung ist, ein Smart­phone für 2000 US-Dollar zu verkaufen, bei dem es sich prin­zipiell um ein Beta-Gerät handelt. Der Konzern verwies daraufhin zur Recht­ferti­gung auf die Verkaufs­zahlen.

Galaxy Fold 5G wird zum Millio­nenseller

Das Galaxy Fold hat bereits 1 Million Käufer gefundenDas Galaxy Fold hat bereits 1 Million Käufer gefunden Der Weg bis zur Markt­einfüh­rung von Samsungs erstem Falt-Handy war steinig. Im Februar wurde das Galaxy Fold präsen­tiert, im April bekamen es einige Tester ausge­händigt, welche auf Fehler beim Display und der Verar­beitung stießen. Am 18. September brachte der Elek­tronik­riese schließ­lich eine über­arbei­tete Version des Galaxy Fold – inklu­sive 5G-Daten­funk – auf den Markt. Der Kosten­faktor von 2000 US-Dollar respek­tive 2100 Euro dekla­rierte das flexible Handy eindeutig als Premium-Pres­tige-Objekt. Entspre­chend betrug die Verkaufs­prognose im Oktober eher zurück­haltende 500 000 Einheiten.

Young Sohn, Präsi­dent und CSO von Samsung Elec­tronics, äußerte sich auf dem TechCrunch Disrupt Berlin zum Galaxy Fold 5G. „Es gibt eine  Million Menschen, die dieses Produkt für 2000 US-Dollar nutzen möchten.“, stellte die Führungs­kraft fest. Dass es sich um ein uner­probtes Smart­phone handelt, ist Sohn bewusst. Aller­dings würde man nicht den benö­tigten Input bekommen, blieben Geräte wie das Galaxy Fold im Labor. (via TechCrunch)

Preis­entwick­lung nach knapp drei Monaten

Samsung Galaxy Fold (5G)
Bald befindet sich das finale Galaxy Fold 5G drei Monate im Handel und allmäh­lich sinkt der Stra­ßenpreis. Anstatt der UVP in Höhe von 2100 Euro müssen Sie beim Amazon-Händler mobile­palast derzeit 1938 Euro inves­tieren. Der gewerb­liche eBay-Verkäufer myswooop verlangt sogar nur 1829 Euro. Im nächsten Jahr dürften die Anschaf­fungs­kosten für ein Samsung-Fold­able aber deut­lich sinken. Schließ­lich plant der Hersteller, in 2020 rund 6 Millionen falt­bare Galaxys zu verkaufen. Neben dem Galaxy Fold 2 soll unter anderem ein Razr-ähnli­ches Modell erscheinen.

Update: Samsung klärte nun auf, dass es sich bei den ange­gebenen eine Million Verkäufen um ein Miss­verständnis handelt. Young Sohn verwech­selte augen­schein­lich das ange­strebte Ziel mit den tatsäch­lichen Absatz­zahlen. Wie viele Galaxy Fold 5G nun verkauft wurden, ist unbe­kannt. Es sollen jedoch weniger als eine Million Exem­plare sein. Update Ende

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