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Runtastic Orbit im Test: Neuer Fitness-Tracker analysiert Schlaf und Bewegung

Mit dem Orbit hat Runtastic einen Fitness-Tracker vorgestellt, der wasserfest ist und rund um die Uhr getragen werden kann. Das Gerät analysiert den Schlaf sowie die tägliche Bewegung und erstellt über die ebenfalls neue Me-App persönliche Statistiken. Wir haben den Orbit getestet.
Von Rita Deutschbein
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Die Fitness-Sparte boomt und so ist es auch nicht verwunderlich, dass auch immer mehr digitale Fitness-Partner in Form von Armbändern auf den Markt kommen. Die Wearables lassen sich per Bluetooth mit dem Smartphone koppeln und zeichnen beispielsweise die am Tag gegangenen Schritte und die verbrannten Kalorien auf. Mit dem Orbit hat Runtastic einen Fitness-Tracker vorgestellt, der auch ohne Smartphone genutzt werden und der rund um die Uhr am Handgelenk verbleiben kann. Er übersteht Chlor- und Salzwasser und ist bis zu 100 Meter wasserfest. Wir haben den Orbit ausprobiert.

Der Tragekomfort des Orbit

Runtastic Orbit im Test: Neuer Fitness-Tracker analysiert Schlaf und BewegungRuntastic Orbit im Test
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Das auf Sport und Fitness spezialisierte, österreichische Unternehmen Runtastic wurde 2009 gegründet und hat seither diverse Apps für iOS und Android sowie elektronische Helferlein herausgebracht, die den Trainingserfolg aufzeichnen und den Sportler motivieren sollen. Der Orbit ist das neueste Produkt des Herstellers und für 119,90 Euro ab Herbst im Handel und auf der Webseite von Runtastic verfügbar. Zusammen mit dem Armband kommt auch eine neue App auf den Markt, die sogenannte Me-App. Sie zeigt übersichtlich die Schritte sowie die zurückgelegte Distanz und die verbrauchten Kalorien für jeden Tag an und erstellt Statistiken.

Der Orbit ist ein 4,8 mal 1,9 Zentimeter großes Gerät, das in ein Armband eingesetzt und so am Handgelenk getragen werden kann. Alternativ lässt er sich in einen Klipp stecken und so beispielsweise am Gürtel, am BH-Träger oder an der Tasche tragen. Dem Lieferumfang des Orbit liegen neben dem Klipp bereits zwei Armbänder in den Farben Schwarz und Blau bei. Die Bänder sind aus einem PU-Material gefertigt und kommen ohne drückende Metall-Teile aus. Trotz Plastik scheuert das Band auch bei längerer Tragedauer nicht und auch das Schwitzen bei heißen Temperaturen hält sich in Grenzen. Allerdings ist das PU-Material anfällig für spitze Gegenstände. Bei uns zeigte sich nach kurzer Zeit ein kleiner Einschnitt in der Oberfläche des Bandes.

Runtastic Orbit im Test: Neuer Fitness-Tracker analysiert Schlaf und BewegungNichts drückt oder rostet: Verschluss aus Kunststoff Das Armband kann unterschiedlich eingestellt werden und passt sich sowohl sehr breiten als auch sehr schmalen Handgelenken an. Befestigt wird es über zwei Kunststoff-Stecker, die wir beim Tragen kaum bemerkten. Alternativ zu den mitgelieferten Bändern bietet Runtastic zwei verschiedene Sets mit je drei Armbändern in unterschiedlichen Farbtönen (Rot-Gelb-Mix und Weiß-Tarnfarben-Mix) an. Ein Set kostet 29,90 Euro.

Outdoor-Eigenschaften und kompatible Apps

Der Fitness-Tracker ist wasserfest und kann in Tiefen von bis zu 100 Metern benutzt werden. Auch Salz- oder Seifenwasser machen dem Orbit nichts aus. Geschirr-Abspülen und Duschen ging im Test-Alltag somit ohne Probleme. Ausgestattet mit einem OLED-Display kann der Orbit unabhängig vom Smartphone verwendet werden und dient unter anderem als Uhr. Mit einem Klick auf den Knopf zeigt er die Uhrzeit, die gegangenen Schritte, die verbrauchten Kalorien sowie aktive Minuten an. Als aktive Minute gilt die Zeit, in der Nutzer mehr tun als nur zu laufen - gezählt werden beispielsweise kurze Sprints, schnelles Treppensteigen etc.

Im Test gingen wir bewusst 50 Schritte, um zu sehen, wie genau der Pedometer arbeitet. Sehr genau, wie sich herausstellte. Der Orbit lässt sich nicht durch wahlloses Wackeln vorgaukeln, der Nutzer würde gehen. Gezählt werden tatsächlich nur die Schritte, die wirklich zurückgelegt wurden.

Der Orbit lässt sich auch per Bluetooth mit einem Smartphone oder Tablet koppeln, Runtastic nennt diese Funktion Orbit Connect. Kompatibel mit dem Fitness-Tracker ist nicht nur die Me-App, sondern auch die Runtastic-App. Letztere bietet Nutzern beispielsweise die Möglichkeit, die über den Orbit aufgezeichneten Daten in Echtzeit während des Sports auf dem Smartphone anzuzeigen. So dient das Handy als zweiter Bildschirm beim Joggen oder Radfahren. Schritt für Schritt will Runtastic die Orbit-Connect-Funktion auch auf weitere Apps ausweiten.

Runtastic Orbit im Test: Neuer Fitness-Tracker analysiert Schlaf und BewegungLadeadapter wird mitgeliefert Geladen wird der Orbit über zwei Kontakte auf der Rückseite. An diese wird via Magnet ein Ladekabel verbunden, das per USB-Anschluss mit einem Ladeadapter oder einen PC gekoppelt wird. Ein vollständiger Ladevorgang dauert etwa zwei Stunden, der vollgeladene Akku liefert Strom für sechs Tage, wie unser Test zeigte. Auf die von Runtastic versprochenen sieben Tage kamen wir nicht. Zeigt der Orbit einen schwachen Akku an (etwa bei 20 Prozent Restladung) reicht die Kapazität noch aus, um den Tracker einige Stunden mit Strom zu versorgen.

Auf der zweiten Seite stellen wir die Me-App näher vor, zeigen, wie Nutzer ihren Schlaf analysieren können und schließen unseren Test im Fazit ab.

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