Firmware-Test

FRITZ!Labor: Ausblick auf das neue FRITZ!OS

Mit dem FRITZ!Labor können FRITZ!Box-Besitzer die neuen Funktionen eines kommenden FRITZ!OS bereits vor dem Start testen. AVM nutzt das Feedback der Tester, um Fehler vor dem offiziellen Release der Firmware zu beseitigen.
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FRITZ!OS heißt die Firmware, die der Berliner Router-Hersteller AVM speziell für seine FRITZ!Boxen und diverse andere Geräte wie Powerline-Adapter und WLAN-Repeater entwickelt hat. Mindestens einmal im Jahr liefert AVM ein großes Firmware-Update für zahlreiche Geräte aus - auch für viele ältere Modelle. Damit bei den offiziellen Updates alles glatt läuft, testet AVM die verschiedenen neuen Funktionen des nächsten FRITZ!OS zuvor im FRITZ!Labor. Die hier angebotene Software kommt direkt aus der Entwicklung und steht kostenfrei zum Test bereit.

FRITZ!Labor: Ausblick auf das nächste FRITZ!OSFRITZ!Labor: Ausblick auf das nächste FRITZ!OS Bei den Labor-Versionen handelt es sich um Firmware in der Beta-Phase, die regelmäßig für bestimmte FRITZ!Box-Modelle, Repeater und Adapter angeboten wird. AVM hat die Labor-Software in Standardumgebungen getestet, weist aber dennoch darauf hin, dass Fehler im Einsatz auftreten können. Labor-Tester sind daher angehalten, ihre Beobachtungen an den Support des Herstellers weiterzugeben. Durch das Feedback der Tester wird AVM auf mögliche Probleme hingewiesen und kann diese vor der offiziellen Verteilung des FRITZ!OS beseitigen.

So kommt das Labor auf die FRITZ!Box

Bevor Nutzer die Beta-Software auf ihr FRITZ!-Gerät installieren, sollten sie dieses zuvor unbedingt auf das aktuelle FRITZ!OS aktualisieren. Im Anschluss wählen sie die gewählte Labor-Version aus dem Labor-Bereich der AVM-Webseite und laden diese als ZIP-Datei auf ihren PC. Die ZIP-Datei enthält eine Info-Datei (infolab.pdf), die Labor-Version (.image) und eine Datei, um wieder das reguläre FRITZ!OS installieren zu können (.recover-image.exe).

Die Installation des FRITZ!Labors erfolgt über die Benutzeroberfläche des Gerätes, die Nutzer über die Adresseingabe http://fritz.box im Browser erreichen. Im Menüpunkt "System" klicken sie nun auf den Unterpunkt "Update" und auf die Registerkarte "FRITZ!OS-Datei". Sollte die Registerkarte nicht angezeigt werden, müssen Nutzer zunächst die "Erweiterte Ansicht" aktivieren. Im nächsten Schritt lassen sich die Daten der FRITZ!Box mit Angabe eines Kennworts speichern. Als letztes wählen Nutzer über die Schaltfläche "Durchsuchen..." die zuvor heruntergeladene Labor-Datei aus und starten das Update über die entsprechende Schaltfläche. Solange die Info-LED auf der FRITZ!Box blinkt, wird die Labor-Version auf den Router übertragen.

Wissenswertes zum FRITZ!Labor

Die Labor-Version sind fast ausschließlich für FRITZ!Boxen ohne Provider-Branding vorgesehen - ausgenommen der 1&1 Homeserver. Vor allem Nutzer von Kabel-Routern von AVM müssen daher auf die Beta-Software verzichten.

Sollte es nach der Installation eines FRITZ!Labors zu schwerwiegenden Problemen im Betrieb der FRITZ!-Geräte kommen, kann die Beta-Software deinstalliert und die Firmware auf das offizielle FRITZ!OS zurückgesetzt werden. AVM bietet dafür ein spezielles Wiederherstellungsprogramm (.recover-image.exe) an, das allerdings nur auf einem Computer mit Windows 10, 8 oder 7 genutzt werden kann.

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