EU-Pläne

Handelsblatt: Roaming-Gebühren sollen doch abgeschafft werden

Wie das Wirtschaftsmagazin Handelsblatt berichtet, soll die Abschaffung der Roaming-Gebühren nun doch kommen. Allerdings müssten sich EU-Reisende noch bis 2018 gedulden.
Von Daniel Rottinger
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Das Ringen um die Abschaffung der Roaminggebühren geht in die nächste Runde: Während ein EU-Insider kürzlich davon ausging, dass es nur Spielräume für Tarifsenkungen beim Roaming gebe, könnte jetzt ein Durchbruch gelungen sein: Laut dem Wirtschaftsmagazin Handelsblatt, sollen die Gebühren komplett gestrichen werden.

Abschaffung erst 2018 geplant

Die Roaming-Gebühren sollen erst 2018 gestrichen werdenDie Roaming-Gebühren sollen erst 2018 gestrichen werden Laut der Mitteilung geht dies aus einem Gesetzentwurf der lettischen EU-Ratspräsidentschaft hervor, der dem Wirtschafsmagazin vorliegt. Allerdings sollen die Gebühren erst 2018 und nicht bereits im kommenden Jahr, wie in einem ursprünglich Entwurf vorgesehen, gestrichen werden. Gegenüber der Zeitung äußerte sich die CSU-Europaabgeordnete Angelika Niebler dazu wie folgt: "Ein späteres Datum (als) Ende 2018 für die Abschaffung der Roaming-Zuschläge ist mit uns nicht zu machen". Dieses Zitat spricht zumindest dafür, dass bei dem Termin wohl keinen großen Spielraum mehr geben dürfte.

Der Entwurf sieht zudem vor, dass bis zum finalen Abschaffungstermin des Roaming-Entgelds Ende 2018 jährlich 40 SMS und Datenübertragungen bis zu 80 Megabyte roamingfrei sein sollen.

In unserem Ratgeberteil verraten wir Ihnen, worauf Sie bei der Mobilfunknutzung im Ausland achten sollten.

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