Crowdfunding

Indiegogo: Smartwatch von Ritot projiziert Nachrichten auf die Haut

Kein Display und lange Akkulaufzeit: Die Smartwatch von Ritot will Uhrzeit und Benachrichtigungen auf die Haut projizieren. Das Konzept klingt durchaus bestechend, zumal das Armband vermutlich dezenter wäre als manch eine Smartwatch. Auch auf Indiegogo stößt die Uhr auf großes Interesse.
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Smartwatches und Wearables sind in aller Munde und werden unbedingt benötigt – jedenfalls, wenn man den großen Tech-Firmen glaubt. So wirklich abheben wollen die Verkaufszahlen dann aber doch nicht. Einer der größten Kritikpunkte ist die Akkulaufzeit der Geräte. Unter anderem das will ein Projekt auf Indiegogo nun ändern. Die Smartwatch von Ritot, einer Firma aus San Francisco, soll eine Akkulaufzeit von sechs Tagen haben.

Smartwatch von Ritot: Benachrichtigungen auf der HautSmartwatch von Ritot Das ist aber gar nicht einmal das Besondere am Konzept der Uhr. Anders als beispielsweise die G Watch von LG, besitzt die Ritot-Uhr kein Display. Benachrichtigungen werden stattdessen mithilfe eines kleinen Projektors auf die Haut des Trägers projiziert. Die Projektion soll dabei entweder dauerhaft oder für nur zehn Sekunden angezeigt werden können. Die Träger können dabei zwischen 20 verschiedenen Farben wählen. Angezeigt werden können dabei, beispielsweise der Name des Anrufers, Textnachrichten, Kalender-Ereignisse und Benachrichtigungen von Facebook und Twitter. Zudem soll die Uhr mit einem Vibrationsalarm ausgerüstet sein.

Extrem erfolgreiche Crowdfunding-Phase

Unterstützer des Projekts auf Indiegogo erhalten die Uhr für 120 US-Dollar und haben die Wahl zwischen einem normalen Armband- und einem sportlichen Design. Beide Varianten sollen dabei in einem gewissen Maße wasserdicht sein. Die Smartwatch ist dabei sowohl für Links- als auch Rechtshänder geeignet. Geladen wird das Armband dabei kabellos über die mitgelieferte Ladestation. Über das hier integrierte Display lassen sich auch einige Einstellungen an der Uhr vornehmen, dazu gehört unter anderem das Einstellen einer der 20 eingangs erwähnten Farben. In der Ladestation selbst befindet sich zudem noch ein Wecker.

Nicht nur die Uhrzeit, auch Benachrichtigungen sollen so angezeigt werden.Auch Benachrichtigungen werden so angezeigt Anders als beispielsweise die Smartwatches von Samsung soll die Uhr nicht nur mit Android zusammenarbeiten können. Ritot will auch Anwendungen für iOS und Windows Phone zur Verfügung stellen. Die Auslieferung des Wearables für Unterstützer soll dabei Anfang 2015 erfolgen. Im Handel soll die Uhr später mit 160 US-Dollar rund 40 US-Dollar mehr kosten als während der Crowdfunding-Phase. Das Konzept der Uhr scheint dabei viele Nutzer zu überzeugen. Das anvisierte Ziel in Höhe von 50 000 US-Dollar wurde innerhalb weniger Tage um den Faktor 2,5 überschritten. Mittlerweile haben Unterstützer eine Gesamtsumme von 136 323 US-Dollar zur Verfügung gestellt. Wer das Projekt selbst fördern möchte, hat dafür noch bis zum 21. August Zeit.

Die Smartwatch im Video

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