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Revolut Junior: Apple Pay ab sofort auch für Jugendliche

Revolut bietet die Nutzung von Apple Pay ab sofort auch für Jugend­liche an. Eltern behalten aber die Kontrolle über Karte und Ausgaben.

Apple Pay für Jugendliche Apple Pay für Jugendliche
Bild: Revolut, Logo: Apple, Montage: teltarif.de
Das briti­sche Fintech Revolut bietet mit Revolut Junior schon seit geraumer Zeit ein Konto speziell für Kinder an. Dieses wird von den Eltern einge­richtet und bei Bedarf auch kontrol­liert. Eltern erhalten beispiels­weise einen auto­mati­schen Hinweis, wenn der Nach­wuchs über Revolut Geld ausgibt. Bei den meisten Händ­lern mit Alters­beschrän­kungen seien die Junior-Karten (Visa Debit) nicht nutzbar. Eltern können die Karten der Kinder auch jeder­zeit abschalten.

Apple Pay für Jugendliche Apple Pay für Jugendliche
Bild: Revolut, Logo: Apple, Montage: teltarif.de
Ab sofort können die Debit-Karten von Revolut-Junior-Accounts auch für Apple Pay genutzt werden, wenn der Jugend­liche, der das Konto verwendet, mindes­tens 16 Jahre alt ist und über eine eigene Apple-ID verfügt. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Dienst mit dem iPhone oder der Apple Watch genutzt werden soll.

Apple Pay für die Junior-Accounts von Revolut steht in allen EU- und EWR-Staaten, in der Schweiz und im Verei­nigten König­reich zur Verfü­gung. In den USA soll Apple Pay mit Revolut Junior demnächst zur Nutzung bereit­stehen. Bislang keine Infor­mationen gibt es dazu, ob Revolut beispiels­weise auch die Einfüh­rung von Google Pay für die Konten Minder­jäh­riger plant.

Junior-Konto auch in Verbin­dung mit Revolut-Stan­dard-Account

Wie viele Junior-Konten sich anlegen lassen, ist abhängig vom jewei­ligen Revolut-Account. Wer das grund­gebühr­freie Stan­dard-Preis­modell verwendet, kann ledig­lich ein Kind mit einem Junior-Konto versorgen. In Verbin­dung mit Revolut Plus und Revolut Premium können zwei Junior-Konten einge­richtet werden. Kunden, die Revolut Platin gebucht haben, können fünf Junior-Zugänge anlegen.

Für erwach­sene Kunden bietet Revolut die Apple-Pay-Nutzung bereits seit dem Früh­jahr 2019 an. Google Pay ist in Deutsch­land seit 2018 über die Visa-Karte von Revolut nutzbar. Seit etwas mehr als einem Jahr bietet das Kredit­institut auch die Nutzung von Garmin Pay an. Dieser mobile Bezahl­dienst kann mit den Smart­wat­ches des gleich­namigen Unter­neh­mens genutzt werden.

Zahlungen mit dem Handy oder der Smart­watch werden von immer mehr Leuten genutzt. Vor allem zu Beginn der Pandemie wurde in vielen Geschäften damit geworben, die kontakt­losen Möglich­keiten zum Beglei­chen einer Rech­nung zu nutzen. Eine ganz spezi­elle Vari­ante für mobile Zahlungen plant nun der Daimler-Konzern zusammen mit Visa.

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