Internet im Ausland

Internetcafés und öffentliche Internetterminals im Ausland

Für Urlauber ist das Inter­netcafé die einfachste Alter­native, um ohne eigene Geräte ins Internet zu kommen. Wir zeigen Ihnen, was Sie im Inter­netcafé beachten sollten.
Von Hans-Georg Kluge / Arne Düsterhöft

Internetcafé im Ausland und öffentliche Internetterminals Internetcafé im Ausland und öffentliche Internetterminals
Foto: bnenin-fotolia.com
Das Inter­netcafé im Ausland ist für alle ideal, die nicht gleich mit einem eigenen Laptop in den Urlaub fahren wollen oder vor aufwän­digen Konfi­gura­tionen zurück­schrecken. Gegen eine Gebühr können Sie dort das Internet an einem der bereit­gestellten Rechner nutzen. Einige Inter­netcafés im Ausland gewähren aber auch den Internet­zugang mit dem eigenen Note­book. Dafür wird dann ein LAN-Kabel oder ein WLAN-Netz verwendet. Mancher­orts gibt es sogar Inter­netter­minals als Tele­fonzellen mit Bild­schirm und Tastatur, mit denen Sie E-Mails lesen und beant­worten sowie im Internet surfen können.

Inter­netcafés: Fast überall zu finden

Internetcafé im Ausland und öffentliche Internetterminals Internetcafé im Ausland und öffentliche Internetterminals
Foto: bnenin-fotolia.com
Wer sich schon vor Urlaubs­beginn über die Lage von Internet­cafés im Ausland infor­mieren will, findet auf Karten­diensten wie Google Maps oder Bing Maps die gewünschten Infor­mationen - leider sind deren Daten weder voll­ständig noch an jedem Ort von der glei­chen Qualität, glei­ches gilt für die wenigen Café-Verzeich­nisse im Internet (wie www.cybercafes.com). Ein kleiner Tipp für die Online­suche: Im englisch­spra­chigen Raum werden Internet-Cafés oft als Cyber-Cafés bezeichnet. Vor allem in großen Städten sind Internet­cafés jedoch weit verbreitet. Meist können Ihnen Hotel­ange­stellte, Mitrei­sende, Reise­leiter, Touris­tenin­forma­tionen oder andere Orts­kundige den Weg weisen.

Was Sie in Internet-Cafés beachten sollten

An den Rech­nern der Cafés müssen Sie auf die gewohnte E-Mail-Soft­ware, etwa Micro­soft Outlook oder Mozilla Thun­derbird, verzichten. Statt­dessen können Sie die Webmail-Ober­fläche Ihres Anbie­ters verwenden - in unserem Ratgeber finden Sie außerdem eine Auswahl an verschie­denen Free­mail-Anbie­tern.

Anders­sprachige Soft­ware und unge­wohnte Tastatur­belegung können die Nutzung in auslän­dischen Inter­netcafés zusätz­lich erschweren. Bedenken Sie in jedem Fall, dass sich auf öffent­lichen Compu­tern auch Trojaner und Viren befinden können und gehen Sie nicht unbe­darft mit Ihren persön­lichen Daten um.

Hinweise zur Sicher­heit Ihrer Daten

Wenn Sie einen fremden Rechner oder einen fremden Internet­zugang nutzen, sollten Sie einige wich­tige Sicherheits­vorkehrungen kennen und einhalten.

  • Fremde Rechner können mit Spionage­software ausge­stattet sein. Ändern Sie daher nach der Reise Ihre Pass­wörter, wenn Sie häufiger öffent­lich zugäng­liche Computer genutzt haben.
  • Nutzen Sie auf keinen Fall die ansonsten sehr bequeme Funk­tion, Ihre Pass­wörter vom Browser spei­chern zu lassen. Wie Sie Cookies, Cache und persön­liche Daten im Browser löschen können, erfahren Sie in unserem Ratgeber zum Schutz vor Spyware, Cookies und Inter­netspuren.
  • Vergessen Sie auch nicht, sich aus Seiten auszu­loggen, bei denen Sie sich ange­meldet haben.
  • Geht es um private oder sensible Internet­anwendungen, nutzen Sie - soweit möglich - verschlüs­selte Zugänge über das HTTPS-Proto­koll. Unver­schlüs­selte Daten können nämlich abge­fangen und ausge­späht werden. Online-Banking und ähnlich sensible Dienste sollten Sie nur in Ausnahme­fällen nutzen.
  • Wenn Sie eigene Daten­träger an fremden Rech­nern verwenden, können Sie Opfer eines Computer-Virus werden. Vor der ersten Nutzung des Speicher­mediums zu Hause sollten Sie sicher­stellen, dass Ihr Viren­scanner aktuell ist. Schließen Sie den Stick oder die Speicher­karte erst danach an den Rechner an und führen Sie sofort einen Scan des Mediums durch.

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