Internet im Ausland

Internetcafés und öffentliche Internetterminals im Ausland

Für Urlauber ist das Internetcafé die einfachste Alternative, um ohne eigene Geräte ins Internet zu kommen. Wir zeigen Ihnen, was Sie im Internetcafé beachten sollten.
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Internetcafé im Ausland und öffentliche InternetterminalsInternetcafé im Ausland und öffentliche Internetterminals Das Internetcafé im Ausland ist für alle ideal, die nicht gleich mit einem eigenen Laptop in den Urlaub fahren wollen oder vor aufwändigen Konfigurationen zurück­schrecken. Gegen eine Gebühr können Sie dort das Internet an einem der bereit­gestellten Rechner nutzen. Einige Internetcafés im Ausland gewähren aber auch den Internet­zugang mit dem eigenen Notebook. Dafür wird dann ein LAN-Kabel oder ein WLAN-Netz verwendet. Mancherorts gibt es sogar Internetterminals als Telefonzellen mit Bildschirm und Tastatur, mit denen Sie E-Mails lesen und beantworten sowie im Internet surfen können.

Internetcafés: Fast überall zu finden

Wer sich schon vor Urlaubsbeginn über die Lage von Internet­cafés im Ausland informieren will, findet auf Karten­diensten wie Google Maps oder Bing Maps die gewünschten Informationen - leider sind deren Daten weder voll­ständig noch an jedem Ort von der gleichen Qualität, gleiches gilt für die wenigen Café-Verzeichnisse im Internet (wie www.cybercafe.com). Ein kleiner Tipp für die Onlinesuche: Im englischsprachigen Raum werden Internet-Cafés oft als Cyber-Cafés bezeichnet. Vor allem in großen Städten sind Internet­cafés jedoch weit verbreitet. Meist können Ihnen Hotelangestellte, Mitreisende, Reiseleiter, Touristeninformationen oder andere Ortskundige den Weg weisen.

Was Sie in Internet-Cafés beachten sollten

An den Rechnern der Cafés müssen Sie auf die gewohnte E-Mail-Software, etwa Microsoft Outlook oder Mozilla Thunderbird, verzichten. Stattdessen können Sie die Webmail-Oberfläche Ihres Anbieters verwenden - in unserem Ratgeber finden Sie außerdem eine Auswahl an verschiedenen Freemail-Anbietern.

Anders­sprachige Software und ungewohnte Tastatur­belegung können die Nutzung in ausländischen Internetcafés zusätzlich erschweren. Bedenken Sie in jedem Fall, dass sich auf öffentlichen Computern auch Trojaner und Viren befinden können und gehen Sie nicht unbedarft mit ihren persönlichen Daten um.

Hinweise zur Sicherheit Ihrer Daten

Wenn Sie einen fremden Rechner oder einen fremden Internet­zugang nutzen, sollten Sie einige wichtige Sicherheits­vorkehrungen kennen und einhalten.

  • Fremde Rechner können mit Spionage­software ausgestattet sein. Ändern Sie daher nach der Reise Ihre Passwörter, wenn Sie häufiger öffentlich zugängliche Computer genutzt haben.
  • Nutzen Sie auf keinen Fall die ansonsten sehr bequeme Funktion, Ihre Passwörter vom Browser speichern zu lassen. Wie Sie Cookies, Cache und persönliche Daten im Browser löschen können, erfahren Sie in unserem Ratgeber zum Schutz vor Spyware, Cookies und Internetspuren.
  • Vergessen Sie auch nicht, sich aus Seiten auszuloggen, bei denen Sie sich angemeldet haben.
  • Geht es um private oder sensible Internet­anwendungen, nutzen Sie - soweit möglich - verschlüsselte Zugänge über das HTTPS-Protokoll. Unverschlüsselte Daten können nämlich abgefangen und ausgespäht werden. Online-Banking und ähnlich sensible Dienste sollten Sie nur in Ausnahme­fällen nutzen.
  • Wenn Sie eigene Daten­träger an fremden Rechnern verwenden, können Sie Opfer eines Computer-Virus werden. Vor der ersten Nutzung des Speicher­mediums zu Hause sollten Sie sicherstellen, dass Ihr Viren­scanner aktuell ist. Schließen Sie den Stick oder die Speicher­karte erst danach an den Rechner an und führen Sie sofort einen Scan des Mediums durch.

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