Hitzeschutz

Handy fit machen für den Sommer

Sommer, Sonne, Strand - diese drei Dinge gehen oft Hand in Hand. Doch Hitze, Wasser oder Sand können Handy & Co. schaden. Wir geben Tipps, wie Sie Ihre mobilen Begleiter sicher durch die heiße Zeit des Jahres bringen.
Von Rita Deutschbein / /

Smart­phones und Tablets nicht in direkter Sonne liegen lassen

Um Über­hitzung von Smart­phones oder Tablets zu vermeiden, hilft eine einfache Regel: Raus mit den Geräten aus der Sonne. Nicht nur im Freien, sondern auch in Räumen sollte darauf geachtet werden, dass die mobilen Begleiter im Schatten liegen. Glas - beispiels­weise von Fenster­scheiben - ist tückisch, da dieses die Sonnen­strahlen bündelt und sie somit noch gefähr­licher macht. Beson­ders hoch ist das Über­hitzungs­risiko, wenn die Geräte auf dem Armaturen­brett im Auto liegen. Denn dort zeigt das Ther­mometer trotz mäßigen Außen­temperaturen nicht selten 60 oder sogar 70 Grad Celsius an.

Diese Werte sind jenseits derer, die die Hersteller als erlaubte Betriebs­tempe­raturen angeben: Samsung-Handys halten laut Hersteller Tempe­raturen von bis zu 50 Grad aus, bei Apple sind es 35 Grad. Bei 45 Grad warnt Apple sogar vor einem Betrieb. Elek­troni­sche Bauteile und Akkus altern schneller, wenn sie Wärme ausge­setzt sind. Akkus unter­liegen darüber hinaus durch die Beschleu­nigung der chemi­schen Reak­tionen im Inneren bei hohen Tempe­raturen einer höheren Selbst­entla­dung. Im Auto gilt daher: Das Smart­phone oder Tablet am besten im Koffer­raum lagern, da es im Handschuh­fach aufgrund der Nähe zum Motor eben­falls heiß werden kann.

Im Auto kann es in den Sommermonaten sehr heiß werden
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  • Mit einem Smartphone am Strand sollte man aufpassen
  • Handys und direkte Hitze vertragen sich nicht gut
  • Im Auto kann es in den Sommermonaten sehr heiß werden
  • Beim Gaming können Smartphones sehr heiß werden (im Bild: Das OnePlus 7 mit The Elder Scrolls Blades von Bethesda)
  • Handys im Wasser höchstens mit entsprechender Schutzhülle