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Tipps und Tricks: Reisefotobuch mit Landkarten illustrieren

Oft lassen sich Karten inzwischen direkt in Fotobuchprogrammen auswählen und einbinden. Falls nicht, greift man auf Internet-Kartendienst wie Google Maps zurück. So können Sie Ihr Reisefotobuch mit Landkarten bestücken.
Von dpa / Marleen Frontzeck-Hornke
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In Urlaubsfotobüchern können auch Landkarten zur Illustration zum Einsatz kommen. Das bietet sich vor allem an, wenn man nicht nur an einem Ort Urlaub gemacht hat, sondern mehrere Etappen oder eine Rundreise absolviert hat. Darauf weist der Photoindustrie-Verband hin. So kann man auch später direkt nachschauen, welche Orte man besucht hat. Wer in der Karte die Route markiert, kann sogar die genaue Abfolge des Trips oder Etappen nachvollziehen.

Tipps zum Erstellen von KartenTipps zum Erstellen von Karten Oft lassen sich Karten inzwischen direkt in Fotobuchprogrammen auswählen und einbinden. Falls nicht, greift man auf Internet-Kartendienste zurück. Google Maps eignet sich den Experten zufolge nur bedingt, weil man von diesen nur Screenshots anfertigen kann, deren Auflösung nur eine Nutzung in gewissen Grenzen zulässt. Ein Beispiel: Bei einer Bildschirmauflösung von 1 280 mal 800 Pixeln können Screenshots nur in einer Größe bis rund elf Zentimetern an der längsten Kante in einem Fotobuch verwendet werden, wenn man die für den Druck ideale Auflösung von 300 Punkten pro Zoll (dpi) zugrunde legt.

OpenStreetMap liefert Kartenausschnitte im PDF-Format

Mehr Spielraum lässt das Kartenprojekt OpenStreetMap. Hier können Kartenausschnitte den Angaben zufolge über einen Teilen-Button im PDF-Format heruntergeladen werden. In Bildbearbeitungsprogrammen wie GIMP lassen sich die Karten dann etwa weiterbearbeiten oder auch sofort in JPEG-Dateien mit einer Druckauflösung von 300 dpi umwandeln. Als Kartenquelle ist ansonsten auch die Seite Mapsof.net empfhelenswert, wo sich neben Land- auch historische, Klima- oder Nahverkehrskarten aus aller Welt finden. Diese können heruntergeladen und vorher auch in der Größe angepasst werden.

Und wenn alle Stricke reißen, lassen sich natürlich auch vorhandene Faltkarten oder Atlanten scannen oder abfotografieren, raten die Experten. Künstlerisch Begabte können auch freihändig Karten illustrieren, weniger Begabte skizzieren sie besser in Bildbearbeitungsprogrammen.

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