Für Gamer

Razer-Smartphone zeigt sich in Benchmark-Datenbank

Razer hatte erst kürzlich angekündigt, in den Smartphone-Markt einsteigen zu wollen. Nun ist für das am 1. November erwartete Gerät ein Eintrag bei GfxBench aufgetaucht und dieser gibt einen ersten Einblick in die verbaute Technik.
Von Stefan Kirchner
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Als Razer Anfang des Jahres die Firma Nextbit aufkaufte, die sich für das Cloud-zentrierte Android-Smartphone Nextbit Robin verantwortlich zeichnet, gab es erste Hinweise auf eigene Geräte. Gestern veröffentlichte Razer einen ersten Teaser und nun sind auch die ersten Details zur technischen Ausstattung bekannt geworden.

Verantwortlich dafür ist ein Eintrag in der Datenbank von GfxBench, einem Benchmark-Tool zur Bewertung der grafischen Fähigkeiten. Dort sind auch die erwähnten Hardware-Details zu finden, die ein Oberklasse-Smartphone erwarten lassen. Dafür spricht schon der Snapdragon 835 als verbauter Prozessor.

Außerdem verrät der Eintrag die Speichergröße: 64 GB interner Speicher wird das noch namenlose Razer-Smartphone besitzen, sowie ganze 8 GB RAM. Damit dürfte das Gerät keineswegs über mangelnde Leistung verfügen. Dargestellt wird alles auf einem voraussichtlich 5,7 Zoll großen Display mit einer Auflösung von 1440 mal 2560 Pixel. Die Größen­angaben von GfxBench für Displays sind in der Vergangenheit nicht immer sehr zuverlässig gewesen.

Fotos nimmt das Razer-Modell mit einer Auflösung von 12 Megapixel auf, was für sich genommen noch nicht für die Bild­qualität spricht. Dasselbe gilt auch für die 8 Megapixel auflösende Frontkamera. Ob Fotos, Selfies und 4K-Videos der Hauptkamera auf einer microSD-Speicherkarte ausgelagert werden können, verrät das Datenblatt von GfxBench nicht. Dass die Kamera zumindest keine schlechten Fotos macht, verspricht ein Facebook-Eintrag des Razer-CEO Min-Liang Tan.

Ein Smartphone für Spieler?

Razer SmartphoneDas Razer-Smartphone wird auf Mobile-Gaming spezialisiert sein Natürlich besteht die Frage, womit sich Razer von der Konkurrenz abheben will und genau da fällt die Angabe der Android-Version ins Auge: Android 7.1.1 Razer Edition. Das legt in Kombination mit der Ankündigung von Razer schon nahe, dass das Unternehmen umfangreiche Änderungen an dem Android-Betriebs­system vornehmen könnte, die sich an Spieler richten.

So wäre denkbar, dass Razer einen speziellen Gaming-Modus implementiert, bei dem alles auf Leistung getrimmt und die bekannten Popup-Mitteilungen bei neuen Benachrichtigungen deaktiviert werden. Außerdem könnte eine Direkt­verbindung zu Twitch realistisch sein, ein spezieller, auf Spiele fokussierter Homescreen-Launcher, globale Ranking­listen für aktive Spieler und noch andere Dinge, die das mobile Spielen erleichtern oder besser machen sollen.

Natürlich sind das nur Spekulationen, die allerdings mit dem Spiele-Hintergrund von Razer sehr plausibel wären. Zumal ein umfang­reiches Angebot an Zubehör, Stichwort Akkupacks oder Gamepads, eine Rolle spielen könnten. Was es am Ende wird, lüftet Razer wohl frühestens am 1. November.

Lesen Sie in einem weiteren Beitrag, warum das Smartphone der zweite Versuch für Razer im mobilen Gaming ist.

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