Radio

PYUR baut digitales Radioangebot im Kabel aus

Der Kabel­netz­betreiber PYUR hat sein digi­tales Radio­angebot erwei­tert und bietet jetzt bundes­weit 96 Radio­programme an, darunter Spar­tensender wie detektor.fm oder lulu.fm.
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Der Netz­betreiber PYUR (früher: Tele Columbus) baut sein digi­tales Radio­angebot im Kabel aus. Kabel­kunden, die von den zentralen Netzen der Tele Columbus Gruppe versorgt werden, erfreuen sich seit der Digi­talum­stel­lung einer noch größeren Radio­viel­falt, teilt das Unter­nehmen mit. Mit aktuell 96 Programmen über­steige das aktu­elle Angebot die ehemals auf dem UKW-Band über­tragenen Sender im Kabel um ein Viel­faches. Alle Kunden von PYUR können das gesamte Angebot über die Taste "Radio" an der TV-Fern­bedie­nung jeder­zeit erkunden.

Die Umstel­lung auf rein digi­tale Über­tragung wurde bei Tele Columbus Ende Juni abge­schlossen. Das digi­tale Kabel hält damit für alle Nutzer eine größere Viel­falt unter­schied­licher Radio­programme bundes­weit bereit, denn die Knapp­heit bei analogen UKW-Frequenzen ist im digi­talen Medi­enzeit­alter behoben. Spezi­alpro­gramme im Radio finden zuneh­mend Gehör. Die Kapa­zität und Über­tragungs­qualität im digi­talen Kabel­radio DVB-C lasse Sender und Hörer von einer breiten Auswahl profi­tieren, so PYUR.

Von detektor.fm bis Radio BOB!: Neue bundes­weite Sender im Kabel

Vistron DVB-C-RadioreceiverVistron DVB-C-Radioreceiver Im Rahmen des Wech­sels auf die rein digi­tale Über­tragung in den Netzen der Tele Columbus Gruppe kommen Kabel­kunden von PYUR nun in den Genuss zahl­reicher neuer Programme. Bundes­weit gehört dazu zum Beispiel der mit dem Deut­schen Radio­preis ausge­zeich­nete Radio- und Podcast­anbieter detektor.fm. Der Sender hat dem Main­stream und Hit-Rota­tion Lebe­wohl gesagt und macht wieder Lust auf inhalt­liche Entde­ckungen: Mit einem infor­mativen Wort­programm, Podcast-Formaten und alter­nativer Pop-Musik eroberte detektor.fm sein Publikum im Internet und ist nun auch bei PYUR deutsch­land­weit empfangbar.

lulu.fm, ein weiterer Neuzu­gang, ist der lesbisch-schwule Rund­funk, bislang im Webradio und im digi­talen Anten­nenradio DAB+ in Hamburg, Berlin, Leipzig, Frank­furt und Rhein-Main-Gebiet empfangbar. Dank PYUR ist das Programm mit "einge­bauter Disko­kugel" jetzt erst­mals bundes­weit im Kabel vertreten.

Für authen­tische Rock- und Pop-Musik steht Radio BOB! aus Kassel. Als der erste Rock­sender, der sich bundes­weit im Digi­talradio DAB+ eine treue Fanbase geschaffen hat, geht Bob jetzt bei PYUR digital in die Verlän­gerung und wird schon bald bundes­weit empfangbar sein.

Wer Schlager liebt, wird bei radio B2 - Deutsch­lands Schlager-Radio fündig. Fans von Helene Fischer, Roland Kaiser und Andrea Berg kommen bei dem privaten Programm auf ihre Kosten. Der beliebte Schla­gersender bietet ein 24-Stunden Voll­programm mit inter­essanten Inter­views, span­nenden Beiträgen und stünd­lichen Nach­richten. Von Schlager bis Kultur bringt der Kabel­anschluss das Beste aus der alten UKW- und der neuen digi­talen Radio­welt ins Wohn­zimmer.

Spezi­eller DVB-C-Radio­tuner hilf­reich

Das Radio­angebot im digi­talen Kabel­netz zu genießen, ist zwar einfach, denn jeder Fern­seher kann auf die Radio­programme umschalten. Zum Radio­hören muss aber immer der Fern­seher einge­schaltet sein, was nicht gerade strom­sparend ist. Daher sei ein DVB-C-Radio eine gute Wahl, so PYUR. Diese Geräte können den Sender­namen auf dem Display anzeigen, Lieb­lings­stationen lassen sich auf Favo­riten­tasten legen und das Fern­sehgerät kann beim Radio­höreren ausge­schaltet bleiben. Ein Kabel­radio wandelt die digi­talen Eingangs­signale in ein analoges Tonsi­gnal um, welches in den Line-In-Eingang der Stereo­anlage geleitet werden kann. Das digi­tale Kabel­radio­signal kommt nicht wie zuvor aus der Radio-, sondern aus der TV-Buchse der Kabel­dose. Um Fern­seher und DVB-C-Radio­tuner parallel zu betreiben ist somit ein T-Adapter erfor­derlich sowie ein weiteres Anten­nenkabel. Die Kosten für einen DVB-C-Radio­empfänger oder -Adapter liegen bei etwa 60 Euro.

Es gibt jedoch auch Alter­nativen zum digi­talen Kabel­radio. Diese haben wir in diesem Podcast vorge­stellt.

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