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Project Ara: Modulares Handy erhält eigenen Google Store

Das modulare Smartphone des Project Ara von Google erscheint Anfang des kommenden Jahres. Passend dazu wird derzeit an einem Google Store gearbeitet, über den man die Bauteile erwerben, bewerten und empfehlen kann. So wie wir es vom Google Play Store mit Apps kennen.
Von Marleen Frontzeck-Hornke
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Googles Project Ara schreitet voran. So soll das Smartphone aus separaten Bauteilen Anfang des nächsten Jahres erscheinen und mit dem Verkauf der Module im Februar begonnen werden. Der Nutzer soll in der Lage sein, das Gerät nach den eigenen Wünschen zusammenzustellen. Neusten Informationen zufolge ist nun eine Art Online-Store geplant, wie wir ihn bereits vom Google Play Store her kennen. In diesem soll der Besitzer für sein Project-Ara-Smartphone die einzelnen Komponenten kaufen können, wie 9to5google.com berichtet.

Das mobulare Smartphone kommt im nächsten JahrDas modulare Smartphone kommt im nächsten Jahr Aus einer entsprechenden Pressemitteilung von Globant geht hervor, dass man künftig mit ATAP (Advanced Technology and Projects) zusammenarbeiten wird. Dabei handelt es sich um eine Abteilung von Google, die mit dem Projekt betreut ist. Globant und ATAP werden damit offiziell einen Marketplace für Project Ara entwickeln. Auf diesem sollen die Nutzer dann Bewertungen und Empfehlungen abgeben können.

Foto von Spiral-2-Hauptplatine für Project Ara veröffentlicht

Das Team von Project Ara hat auch angekündigt, im Januar 2015 auf der nächsten Entwickler Konferenz eine Vorschau auf die Pläne für den Google Store zu geben. Diese soll am 14. Januar in Mountain View, CA, Buenos Aires, London und New York sowie am 21. Januar in Singapore, Bangalore, Shanghai, Taipei und Tokyo stattfinden.

Platine von Project Ara - hier finden die module EinsatzPlatine von Project Ara - hier werden die Module eingesetzt Im Rahmen dessen hat Google mit ATAP ein erstes Foto zu einer Spiral-2-Hauptplatine veröffentlicht. Auf dieser ist gut erkennbar, wo die Konnektoren sitzen und die einzelnen Bauteile einen Platz bekommen. Das modulare Smartphone öffnet gleichermaßen neue Wege für Nutzer und Entwickler.

Das Baukasten-System bietet dem Besitzer mehr Flexibilität. Sollte der Arbeitsspeicher nicht mehr genügen, dann wird dieses Bauelement einfach durch ein neues Modul mit mehr Leistung ausgetauscht. Alle Bauteile sind so nach Belieben kombinierbar und die Hersteller könnten über die neue Plattform ihre Module anbieten. Zudem kann zwischen den beiden Parteien ein Feedback-Austausch stattfinden, wie es bereits im Google Play Store mit den Apps der Fall ist.

In einer weiteren Meldung haben noch weitere Informationen zum Project Ara zusammengetragen.

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