Pressemitteilung 08.05.2020

WLAN-Störungen zu Hause einfach selbst beheben

Router sollten für den optimalen WLAN-Empfang möglichst frei stehen

Berlin/Göttingen - Homeoffice, Streaming, Videotelefonie, online shoppen: Ohne WLAN geht es in den eigenen vier Wänden eigentlich nicht mehr. Aber leider funktioniert das kabellose Internet nicht immer störungsfrei. Alexander Kuch vom Onlineportal teltarif.de sagt: "Schlechter WLAN-Empfang und Störungen können das Surf-Vergnügen erheblich trüben. Wer trotz Highspeed-Internetanschluss nur im Schneckentempo im Netz unterwegs ist, kann allerdings etwas tun. Denn mit den richtigen Tipps zur Ursachenbekämpfung können Filme und Serien auch wieder ohne Aussetzer und ruckelfrei gestreamt oder ein Videochat mit den Kollegen abgehalten werden."

Zunächst sollten Nutzer versuchen, die Ursache für die niedrigen Datenraten zu lokalisieren. Generell sind Übertragungen per Funk weniger zuverlässig als solche per Kabel, da die Funkwellen auf ihrem Weg zum Ziel meist auf einige Hindernisse stoßen. Vor allem Bauelemente innerhalb von Wänden, die viel Metall oder Wasser enthalten, können das WLAN-Signal ausbremsen. Oft ist der Empfang allerdings lediglich an einem bestimmt Ort gestört, sodass bereits ein paar Zentimeter weiter alles wieder reibungslos laufen kann. Es kann also schon helfen, alles ein wenig zu versetzen. "Üblicherweise sind die Antennen von WLAN-Routern für zu Hause so ausgerichtet, dass das Signal sich horizontal gut ausbreitet, vertikal jedoch weniger gut", merkt Kuch an. Wer im Haus mehrere Etagen hat, kann die WLAN-Versorgung in den Stockwerken ohne WLAN-Access-Point eingeschränkt sein.

Ist die Störquelle ausgemacht, geht es daran, Erste Hilfe für den heimischen WLAN-Empfang zu leisten. Kuch empfiehlt: "Als erstes sollten für die unterschiedlichen Endgeräte wie PC und Laptop verschiedene Standorte ausprobiert werden. Dabei gilt: Je näher ein Gerät am Router dran ist, desto besser ist der WLAN-Empfang.“ Auch der Router-Standort sollte bei Störungen in Frage gestellt werden. Wer das Risiko einer geringen Signalstärke inklusive einer geringen Datenrate minimieren möchte, sollte seinen Router am besten frei zugänglich und erhöht im Raum platzieren. Das Leben in Mehrfamilienhäusern kann sich ebenfalls auf den WLAN-Empfang auswirken, da viele Netze auf den gleichen Frequenzen funken. Der Wechsel auf einen weniger genutzten Kanal kann dann helfen. Geschieht dies nicht automatisch, können Anwender für die manuelle Suche auf Tools oder Apps wie InSSIDer oder WIFI Analyzer zurückgreifen.

Bei veralteter Technik empfiehlt es sich auf die aktuellen Standards n- oder ac-WLAN mit der Mehrantennentechnik (MIMO) aufzurüsten, umso die Geschwindigkeit zu verbessern und die Reichweite zu vergrößern. Die Anschaffung eines neuen Routers bleibt dabei nicht aus. Auch die genutzten Endgeräte müssen diesen Standard unterstützen. Kuch hat noch einen abschließenden Tipp parat: "Hilft weder das Umstellen der Endgeräte noch des Routers und bleibt die Reichweite trotz n- oder ac-WLAN gering, könnte ein WLAN-Repeater Abhilfe schaffen. Dieser sollte am besten vom gleichen Hersteller wie der Router stammen, da so in der Regel alle Funktionen problemlos genutzt werden können. Repeater lassen sich meist platzsparend in einer Steckdose anbringen."

Weitere Tipps & Tricks zum WLAN-Empfang finden Sie hier: www.teltarif.de/wlan/stoerung.html

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