Pressemitteilung 06.02.2020

Darauf sollten Sie beim Router-Kauf achten

Für einen günstigen Preis sollte nicht auf die aktuellste Technik verzichtet werden
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Berlin/Göttingen - Ein Haushalt ohne Router hat heute eher Seltenheitswert. Zu einem (V)DSL- oder Kabel-Internet-Tarif bieten Internet-Provider in der Regel auch einen Router an. Dabei stellen sich Nutzer oft unweigerlich die Frage: Mieten oder selbst kaufen? Denn nicht immer erfüllen die vom Anbieter zur Verfügung gestellten Geräte alle Kunden-Wünsche. Alexander Kuch vom Onlineportal teltarif.de sagt: "Dank der Router-Freiheit können Verbraucher hierzulande ihren Router selbst kaufen und an ihrem Anschluss betreiben. Wichtig ist, beim Kauf auf bestimmte Funktionen und Standards zu achten, damit das Gerät auch für die Zukunft gerüstet ist."

Wer von seinem Recht der Router-Freiheit Gebrauch macht, kann sich einen Router kaufen, der seinen Ansprüchen gerecht wird und über besondere Funktionen verfügt wie VoIP oder ein SIM-Karten-Slot, um im Notfall auf das mobile Internet zurückgreifen zu können. Kunden muss jedoch bewusst sein, dass es bei einem Defekt im Gegensatz zum Miet-Router vom Provider kein Ersatz-Gerät gibt. Stattdessen muss das Problem mit dem Händler geklärt werden, was mitunter mehrere Tage dauern kann. "Wurde ein TV-Kabel-Internet-Router erworben, muss dieser meist über ein Aktivierungsportal beim Netzbetreiber angemeldet werden, um eine korrekte Synchronisation mit dem Netz herzustellen", erklärt Kuch eine technische Besonderheit der Router-Freiheit. Während bei TV-Kabelanschlüssen ein Anmelden des Routers immer notwendig ist, können Kunden das bei (V)DSL-Anschlüssen frei entscheiden. Für wen die Ersteinrichtung eine technische Herausforderung darstellt, sollte das Angebot der Provider wahrnehmen, dass sich der Router beim Anschließen praktisch selbst konfiguriert – wodurch auch die Zugangsdaten-Eingabe entfällt. Insbesondere bei speziellen Router-Konfigurationen sollten sich Nutzer überlegen, ob sie den Fernzugriff erlauben. Denn wenn diese mit dem kompletten Zurücksetzen des Routers einhergeht, können Einstellungen verlorengehen. Des Weiteren muss der gekaufte Router mit der verwendeten Anschlusstechnik kompatibel sein. Es ist nicht empfehlenswert ein Gerät mit veralteter Technik zu kaufen, nur weil es günstig ist. Zukunftssicher sind Modelle, die VDSL-Vectoring mit 250 MBit/s unterstützen. Für TV-Kabel-Internet-Anschlüsse ist ein Router mit Kabel-Modem, der mindestens über den Standard DICSIS 3.0 verfügt, am besten.

Es ist ratsam einen Router mit dem WLAN-Standard WLAN-n oder besser noch WLAN-ac-Support zu erwerben. Käufer sollten sich dabei nicht von den Angaben zu den maximalen Geschwindigkeiten beeindrucken lassen, in der Realität fallen diese meist geringer aus. Zudem muss der Router mindestens den WLAN-Verschlüsselungs-Standard WPA2 beherrschen. Um Speichermedien oder einen Drucker anschließen zu können, benötigt der Router am besten ein bis zwei USB-Anschlüsse. Für kabelgebundene Telefone müssen zudem Telefonanschlüsse vorhanden sein. Damit der Router auch vom Smartphone aus gesteuert werden kann, sollte ein Modell gewählt werden, dessen Hersteller eine entsprechende App anbietet. Kuch sagt: "Gute VDSL-Router mit Telefonanschluss und DECT-Basis müssen nicht teuer sein. Bereits ab 50 Euro können Nutzer fündig werden. Zu einer Grundausstattung für das private Heimnetz kommen dann gegebenenfalls noch Zusatzkosten für etwa WLAN-Repeater, DECT-Telefon oder Smart-Home-Geräte hinzu."

Weitere Tipps zum Router-Kaufen finden Sie hier: www.teltarif.de/router-kauf-ratgeber

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