Pressemitteilung 15.11.2019

Das sollten Sie beim Kauf eines Smart-TVs beachten

Mindestanforderungen, was ein Smart-TV leisten muss, gibt es nicht
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Berlin/Göttingen - Ein Fernseher ist für viele schon lange nicht mehr einfach nur ein Gerät, auf dem lediglich das reguläre TV-Programm läuft. Er soll möglichst smart sein. Dazu gehört, dass der Fernseher internetfähig ist, um etwa Streaming-Dienste und die Mediatheken nutzen zu können. Allerdings ist Smart-TV nicht gleich Smart-TV. Thomas Michel vom Onlineportal teltarif.de sagt: "Ein Smart-TV bietet viele Möglichkeiten. Was ihn alles auszeichnet, ist aber nicht festgelegt. Vor allem das Betriebssystem bestimmt über die Fähigkeiten des Fernsehers. Damit am Ende das passende Gerät zu Hause steht, sollten beim Kauf ein paar Dinge beachtet werden."

Wer sich einen neuen Fernseher zulegen möchte, steht vor der Qual der Wahl. Die Auswahl und damit auch die Möglichkeiten sind vielfältig. Sicherlich sollte ein Smart-TV einiges können, aber zunächst sollten Käufer sich bei der Größe festlegen. Ob 40, 55 oder 75 Zoll, hängt insbesondere von der Wohnsituation ab. Denn die Fernsehgröße bestimmt den Sitzabstand. So sollte nach einer Faustregel (Diagonale mal 2,5) bei einem 55-Zoll-Gerät, was 140 cm Bildschirmdiagonale bedeutet, der Sitzabstand etwa 3,5 Meter betragen. Die System-Software ist ein wesentliches Kaufkriterium. Denn dieses entscheidet mit darüber, wie viele Apps einem zur Verfügung stehen. Auch in der Welt der Fernseher ist ein Großteil der Geräte mit dem Betriebssystem Android ausgestattet. Da Android-TV-Geräte mit dem Google Play Store verbunden sind, ist die App-Auswahl riesig. Bei anderen Anbietern hingegen ist die Auswahl eingeschränkter. Daher empfiehlt Michel: "Käufer sollten vorab den Inhalt des jeweiligen App-Sores prüfen. Er bestimmt, was später mit dem Smart-TV alles möglich sein wird." Voraussetzung für die smarten Funktionen ist eine (schnelle) Verbindung mit dem Internet – entweder über Lan-Kabel oder WLAN. Dadurch ist auch Videostreaming möglich. Viele Fernseher sind mit den entsprechenden Apps wie beispielsweise Netflix, DAZN, Amazon Prime Video oder YouTube bereits versehen. Zudem haben Smart-TVs in der Regel Zugriff auf die Mediatheken der TV-Sender. Ein verpasster Film oder eine nicht gesehene Serienepisode kann so zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Mittels einer externen Festplatte, die sich an viele Smart-TVs anschließen lässt, kann das TV-Programm nach Belieben aufgezeichnet werden. "Wem es wichtig ist, zeitversetzt schauen zu können, und selbst entscheiden möchte, wann er einen Film pausiert oder zurückspult, sollte beim Fernsehkauf darauf achten, dass die Time-Shift-Funktion vorhanden ist", rät Michel.

Um beispielsweise eine Festplatte oder eine Spielekonsole anschließen zu können, sollte es genügend HDMI- und USB-Anschlüsse geben. Wer seinen Fernseher nicht nur klassisch über die Fernbedienung steuern will, sollte ein Gerät kaufen, dass sich auch per Smartphone oder Tablet bedienen lässt. Zudem reagieren viele Smart-TVs mittlerweile auf Sprachbefehle. Allerdings sollten Nutzer im Umgang mit Sprachassistenten eine gewisse Vorsicht an den Tag legen. Michel sagt: "Ältere Fernseher können mit einem Streaming Stick wie dem Amazon Fire TV Stick oder einer Set-Top-Box nachgerüstet werden. Ein Smart-TV kann so wieder auf den neuesten Stand gebracht werden, sollte es keine Updates mehr für das Gerät geben. Denn wie bei Smartphones wird der Support auch hier nach einer gewissen Zeit eingestellt."

Mehr Tipps zum TV-Kauf gibt es hier: www.teltarif.de/fernsehen/kaufratgeber.html

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