Pressemitteilung 11.06.2019

Mit diesen Tricks funktionieren deutsche Streams auch im Ausland

Tools wie VPN oder Proxy können eine Lösung sein
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Berlin/Göttingen - Viele Nutzer wollen auch im Ausland nicht auf ihre Lieblingsserie verzichten. Aufgrund von Geoblocking können Urlauber auf ihren Mobilgeräten oft kein deutschsprachiges Entertainment konsumieren. Denn wenn die jeweilige Region keine Berechtigung hat, wird ihnen auf die gewünschten Inhalte kein Zugriff gewährt. Es gibt aber Möglichkeiten, dieses Problem zu umgehen, wie André Reinhardt vom Onlineportal teltarif.de weiß: "Um auch abseits des Heimatlands auf das vertraute Streaming-Angebot zurückgreifen zu können, gibt es diverse Tricks in Form von VPN, speziellen Browser-Apps oder der Verbindung zu einem Proxy-Server."

Mit einem virtuellen privaten Netzwerk (VPN) kann ein beliebiger Ort vorgetäuscht werden, um auch im Urlaub deutsche Filme und Serien zu schauen beziehungsweise zu streamen. Ein VPN ist ein sicherer Tunnel, der die Daten weiterleitet. Die Identifizierung des Anwenders von außen ist hierbei nicht möglich. Reinhardt erklärt: "Anbieter von VPN-Services gewähren verschlüsselte Verbindungen zu VPN-Servern auf der ganzen Welt. Es wird eine neue IP-Adresse für den Nutzer generiert, sodass er im Ausland auf deutsche Medieninhalte zugreifen kann." Es gibt sowohl für Android als auch iOS zahlreiche Apps, um ein VPN verwenden zu können. Meist existiert neben einer Bezahlversion auch ein kostenloses Angebot der jeweiligen VPN-App, das aber oft mit Einschränkungen verbunden ist. So müssen Verbraucher beispielsweise bei der App Turbo VPN Geld zahlen, wenn sie hochauflösende Streams schauen wollen. Neben Apps lassen sich auch Router wie die FRITZ!Box als heimisches Netzwerk aufbauen. Nutzer surfen dann im Ausland über die heimische IP im Internet. "Die Einrichtung eines VPN zur FRITZ!Box sollte allerdings vor der Abreise erfolgen, weil dazu direkt auf den Router zugegriffen werden muss", merkt Reinhardt an. Ein weitere Option, um unterwegs deutschsprachiges Entertainment auf dem Smartphone oder Tablet sehen zu können, ist die Nutzung eines Proxy-Servers. Da diese nicht solch eine Anonymität gewähren können wie VPNs, sollten Interessierte vorab nach vertrauenswürdigen Proxy-Servern Ausschau halten. Der Proxy-Server arbeitet ähnlich wie ein VPN. Die Netzwerkkomponente verschleiert die ursprüngliche Identität des Anwenders, sodass Webseiten und Dienste, die ansonsten dem Heimatland vorbehalten sind, im Ausland genutzt werden können.

Proxy-Server werden zwar zahlreich im Internet angeboten und werben teils mit einer hohen Bandbreite, die manuelle Einrichtung in den Smartphone-Systemeinstellungen oder in den Internetbrowsern ist jedoch umständlich. Apps zur einfacheren Nutzung finden sich zudem seltener als jene für VPN. Daher – und aufgrund der Privatsphäre – ist das virtuelle persönliche Netzwerk, auf Wunsch auch via Fritz!Box, in der Regel attraktiver als ein Proxy-Server. Egal ob sich Verbraucher nun für ein VPN oder einen Proxy-Server entscheiden: Eine Garantie, dass an jedem beliebigen Ort auf der Welt deutsche Streaming-Angebote genutzt werden können und dürfen, gibt es nicht. Reinhardt sagt: "Nicht in allen Ländern ist die Nutzung einer Maßnahme zur Vortäuschung eines anderen Aufenthaltsorts im Internet legal. Deshalb sollten sich Nutzer vorab nach der entsprechenden Rechtslage im jeweiligen Land informieren."

Weitere Tipps, wie Sie im Ausland deutsche Streams verfolgen können, finden Sie hier: www.teltarif.de/streaming-im-ausland

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