Pressemitteilung 01.10.2019

So gehen Sie richtig mit Smart Speakern um

Intelligente Lautsprecher sollten umsichtig genutzt werden
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Berlin/Göttingen - Smart Speaker sind bereits in Millionen Häuser und Wohnungen weltweit eingezogen. Vernetzte Lautsprecher, die über Sprachbefehle gesteuert werden, können Nutzern den Alltag erleichtern. Alexander Kuch vom Telekommunikationsportal teltarif.de sagt: "Sprachassistenten von Amazon, Apple oder Google sind praktische Helfer und machen das Zuhause smart. Allerdings haben nicht erst die Berichte über das Abhören und Aufzeichnen privater Gespräche dazu geführt, dass es bei der Verwendung von Smart Speakern große Datenschutzbedenken gibt."

Smart Speaker sind intelligente Lautsprecher, die mit dem Internet verbunden sind. Über die Internetverbindung lässt sich per eingriffsfreier Sprachsteuerung der intelligente persönliche Assistent aufrufen. Mittels eines Sprachbefehls können Verbraucher beispielsweise ihre Lieblingsmusik ganz einfach drahtlos abspielen lassen. "Smart Speaker können nicht nur die im Heimnetz lokal zugänglichen Musik- und Audiodateien abspielen, sondern ermöglichen auch die Wiedergabe von Musikstreaming-, Nachrichten-, Podcast- und sonstigen Audio-Diensten, die im Internet verfügbar sind“, so Kuch. Auch Fragen nach dem Wetter oder Sportergebnissen beantworten die smarten Assistenten. Wer weitere Smart-Home-Produkte wie beispielsweise Lampen oder Thermostate besitzt, kann diese meist ebenfalls über seinen Smart Speaker steuern. Aktiviert werden solche Lautsprecher häufig mittels expliziter Aktivierungsbefehle. Bei Amazon heißt es dann "Alexa" und bei Google Assistant "Ok, Google". Allerdings kann es vorkommen, dass der Sprachassistent bereits mit der Aufnahme beginnt, sobald jemand ein Wort ausspricht, das in etwa so klingt wie der entsprechende Aktivierungsbefehl. Kuch merkt an: "Nutzern muss bei der Verwendung bewusst sein, dass sich Smart Speaker aufgrund der Sprachsteuerung immer im Bereitschaftsmodus befinden. Auch in diesem Zustand werden Gespräche geräteintern verarbeitet, um auf das Signalwort reagieren zu können. Dementsprechend ist das Mikrofon eines Smart Speakers dauerhaft eingeschaltet, sodass es 'mithören' kann, auch wenn kein direkter Befehl an das Gerät gegeben wird."

Smart Speaker verfügen fast immer über leistungsfähige Hardware, die die Sprachbefehle mittels mehrerer Mikrofone aufzeichnet. Selbst bei großer Entfernung und erhöhtem Geräuschpegel werden Audioaufnahmen erzeugt. Mittlerweile gibt es zwar Produkte, bei denen sich das Mikrofon abschalten lässt, wodurch Verbraucher selbst entscheiden können, was das Gerät mithört. Kuch führt aus: "Aber solange die Mikrofon-Funktion aktiv ist, wird auf dem Smart Speaker ständig die Umgebung abgehört und die letzten Sekunden werden aufgezeichnet. Diese Aufnahmen werden dann nicht im Gerät, sondern beim jeweiligen Anbieter verarbeitet und gespeichert." Laut den Herstellern dient diese Vorgehensweise der Software-Verbesserung. Kuch empfiehlt: "Die Möglichkeit der Sprachsteuerung ist nicht nur für Technikfreaks faszinierend, sondern auch beispielsweise für Blinde und Sehbehinderte eine große Hilfe im Alltag. Dadurch, dass die großen US-Konzerne die Aufnahmen abhören und auch Geheimdienste bereits Interesse daran signalisieren, sollten die Geräte nicht in Räumen mit sensiblen Gesprächen aufgestellt und genutzt werden. Tabu sind Smart Speaker definitiv im Schlafzimmer, in Praxisräumen von Ärzten und Therapeuten sowie bei Rechtsanwälten und Seelsorgern."

Weitere Informationen finden Sie hier: www.teltarif.de/smart-home/smart-speaker.html

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