Pressemitteilung 14.08.2018

Die richtige Freisprecheinrichtung für das Auto finden

Wichtig ist die einwandfreie Sprachqualität
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Berlin/Göttingen – Die Handy-Nutzung am Steuer ist gefährlich und kann zudem richtig teuer werden. Wer auf das Telefonieren während der Fahrt nicht verzichten möchte, benötigt eine Freisprecheinrichtung. Zur Auswahl stehen Headsets, Plug-In-Geräte oder im Auto festeingebaute Lösungen. Thomas Michel vom Onlinemagazin teltarif.de erklärt: "Wichtigste Eigenschaft einer Freisprecheinrichtung für das Auto ist die einwandfreie Sprachverständlichkeit." Erst in zweiter Linie sollte bei der Anschaffung auf den Preis geachtet werden, denn eine kostengünstige Variante hat häufig wenig Nutzen.

In Autos ist eine gute Sprachverständlichkeit nicht leicht zu realisieren, da hier die Akustik besonders problematisch ist: Laute Umgebungsgeräusche sowie die relativ kleine und damit schallige Bauweise eines Autos erschweren die Übertragung. Eine verständliche Wiedergabe via Lautsprecher ist noch relativ einfach umzusetzen. Die Schwierigkeit liegt aber in einer qualitativ hochwertigen Realisierung der Sprachaufnahme per Mikrofon: Motor-, Reifen- und Windgeräusche bilden eine Geräuschkulisse, die meist lauter ist als die Stimme des Nutzers. Damit die Verbraucher also einwandfrei verstanden werden können, ist die Art sowie die Anbringung des Mikrofons wichtig. "Das Gerät sollte nur Geräusche aus einer bestimmten Richtung aufnehmen, möglichst nahe vor dem Mund des Nutzers angebracht sein und nicht die Sicht des Fahrers behindern. Häufig ist es am Armaturenbrett oder der A-Säule befestigt", so Michel. Ein Headset hat auf den ersten Blick den Vorteil, dass der Abstand von Mund und Mikrofon aufgrund der Bauart nur minimal ist. Bei der für das Auto geeigneten kabellosen Bluetooth-Variante beeinträchtigt die Übertragungstechnik über Funk allerdings die Qualität der Verbindung.

Um eine schlechte Sprachqualität oder eine Rückkopplung zu verhindern, werden hochwertige Freisprecheinrichtungen mit digitalen Schaltungen ausgestattet, welche solche Störungen ausfiltern oder unterdrücken können. Trotz echo- und kopplungsfreier Modelle bleibt jedoch die Sprachverständlichkeit im Auto deutlich hinter der gewohnten Qualität eines normalen Telefonates zurück. Ein Gespräch zwischen zwei Fahrern in lauten Diesel-Kleinbussen ist selbst mit der hochwertigsten und teuersten Freisprecheinrichtung oft nur schwer verständlich. Beim Kauf eines Gerätes sollten die Verbraucher dessen Qualität unbedingt vorab testen. "Wenn eine Freisprechanlage nicht in einem Vorführwagen ausprobiert werden kann und sich das Fabrikat nicht in einschlägigen Produkttests findet, sollte besser auf den Kauf verzichtet werden", rät Michel.

Mehr Informationen unter: www.teltarif.de/handy/freisprecheinrichtung/tipps.html

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