Pressemitteilung 09.10.2018

So geht Ihr Smart-TV sicher ins Internet

Auch beim Fernseher sollte die Systemsoftware immer auf dem neuesten Stand sein
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Berlin/Göttingen - Waren Smart-TVs vor ein paar Jahren noch die Exoten unter den Fernsehgeräten, sind sie heute nicht mehr aus heimischen Wohnzimmern wegzudenken. Mittlerweile verfügt beinahe jedes moderne TV-Gerät über einen Internetzugang. Für Nutzer werden Smart-TVs dank der Internetverbindung und den dadurch entstehenden Möglichkeiten immer attraktiver. Alexander Emunds vom Onlinemagazin teltarif.de gibt aber zu bedenken: "Dem Thema Sicherheit wird bei Smart-TVs aktuell noch viel zu wenig Beachtung geschenkt. Die Geräte befinden sich nicht auf dem gleichen Stand wie etwa die Betriebssysteme von Smartphones oder Tablets. Demzufolge birgt deren Nutzung ein hohes Sicherheitsrisiko."

Da die Browser von Smart-TVs in der Regel nicht so häufig mit aktueller Virensoftware und Sicherheitsstrukturen ausgestattet werden, ist es ratsam auf die Eingabe sensibler Daten zu verzichten. Grundsätzlich empfiehlt auch das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik Verbrauchern, dass sie auf die Eingabe vertrauenswürdiger Daten wie Zugangsdaten, Passwörter oder das Nutzen von Online-Banking über den smarten Fernseher verzichten. Allerdings kann gerade das schon zum Problem werden, wenn es beispielsweise darum geht, sein Konto bei einem Streaming-Anbieter zu verifizieren, um dies auch verwenden zu können. Für Nutzer gibt es jedoch Möglichkeiten, die Sicherheit ihres TV-Gerätes im Internet zu erhöhen. Zunächst sollte auch bei einem Smart-TV die Systemsoftware immer auf dem neuesten Stand sein. Verbraucher aktivieren am besten die automatische Aktualisierung, so werden sie normalerweise benachrichtigt, wenn ein Update zur Verfügung steht. Wer Apps auf seinem Fernsehgerät verwendet, sollte dafür ebenfalls regelmäßig Updates installieren. Emunds meint: "Zudem sollten Applikationen nur aus dem offiziellen App-Store des Geräteherstellers geladen werden. Der Download von Drittanbieter-Seiten, die beispielsweise über den TV-Browser besucht werden, sollte vermieden werden. Dadurch können Nutzer das Risiko minimieren, sich schadhafte Software einzufangen." Dies gilt ebenso, wenn sie vorinstallierte Apps auf ihrem Smart-TV löschen, die sie nicht benötigen. Nötige Aktualisierungen können so gar nicht erst in Vergessenheit geraten.

Mittlerweile ist in den meisten smarten Fernsehern Hybrid broadcast broadband TV (HbbTV) integriert. Wer den roten Knopf auf seiner Fernbedienung drückt, kann so etwa zusätzliche Informationen zu aktuellen Sendungen erhalten. Auf diese Weise wird das TV-Programm mit dem Internet verknüpft. Da HbbTV als mögliches Angriffsziel für schädlich Software gilt, sollte die Funktion bei Nichtgebrauch im Einstellungsmenü des Gerätes deaktiviert werden. Emunds rät abschließend: "Für die Sicherheit des Smart-TVs ist es sinnvoll, den Zugriff auf bestimmte Einstellungen zu beschränken. Dazu gehören unter anderem die Kennwortsicherung von Einstellungen zu Konten, Cloud-Diensten oder die Konfiguration des Fernsehers im Kosmos des Heimnetzwerkes."

Weitere Tipps für die Sicherheit Ihres TV-Gerätes bei der Internetnutzung finden Sie hier: www.teltarif.de/s/s74253.html

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