Pressemitteilung 02.08.2018

Wie nützlich sind Smartwatches?

Die vernetzten Uhren bieten einiges, aber können sie das Smartphone ersetzen?
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Berlin/Göttingen - Smartwatches sind kleine vernetzte Mini-Computer am Handgelenk. Die intelligenten Uhren beherrschen schon einiges, dennoch haben sie sich bisher nicht als Massenprodukt durchsetzen können. Markus Weidner und Alexander Kuch vom Onlinemagazin teltarif.de diskutieren daher darüber, ob man Stand jetzt wirklich eine Smartwatch benötigt. Weidner sagt: "Ich möchte auf die Nutzung einer Smartwatch nicht mehr verzichten, da es eine nützliche Ergänzung zum Smartphone ist." Wohingegen Kuch findet: "Die heutigen Vertreter der intelligenten Uhren sind noch meilenweit davon entfernt, ein winzig kleines vernetztes Gadget mit geringem Energieverbrauch zu sein, wie es James Bond vor 30 Jahren am Arm trug."

Wer sich oft in einer lauten und belebten Umgebung aufhält, für den kann die Smartwatch von Vorteil sein. Denn mit der vernetzten Uhr, die bei einem Anruf direkt am Handgelenk vibriert, bekommen Anwender den Alarm eher mit, als wenn nur das Smartphone in der Tasche klingelt oder vibriert. Weidner erklärt, warum die Benachrichtigungen zu den sinnvollsten Features der Smartwatch gehören: "Ohne die Uhr würde ich bei jedem Benachrichtigungston das Handy hervorholen. Mit der Smartwatch können die Nachrichten jedoch direkt auf dem Display am Arm gelesen werden." Anschließend können Nutzer entscheiden, ob sie auf ihrem Smartphone antworten wollen. Zudem eignet sich die intelligente Uhr zum schnellen Bezahlen. So ist Google Pay mit Uhren, die auf Wear OS basieren, offiziell in Deutschland verfügbar. Doppelklick auf eine Taste der Uhr, Smartwatch in die Nähe des Terminals bewegen, und schon erfolgt die Transaktion. Die Sicherheit wird dadurch gewährleistet, dass Anwender die Zahlfunktion aktiv einschalten müssen im Gegensatz zur NFC-Kreditkarte, diese ist immer 'scharf geschaltet'. Auch können QR-Codes von beispielsweise Flugtickets auf dem Gadget verwendet werden, wodurch das Einchecken per Smartphone oder ausgedruckter Bordkarte entfällt. Aber nicht jedem reichen diese Funktionen aus, um sich für eine Smartwatch zu entscheiden. Es gibt Kritikpunkte, die momentan noch gegen die Nutzung der vernetzten Uhr sprechen. Kuch meint: "Die bisher von mir getesteten Smartwatches konnten zwar einiges, aber dafür waren sie klobig, hingen teilweise wie Stein am Handgelenk und der Akku war nach ein bis zwei Tagen leer."

Neben dem hohen Gewicht und dem Energieproblem sind die aktuellen Smartwatches trotz einer zum Teil integrierten SIM-Karte stark vom gekoppelten Smartphone abhängig, sodass der Griff zum Handy nach wie vor von Nöten ist. Zudem können Nutzer Probleme mit der schlechten Lesbarkeit auf dem kleinen Display haben. Bei der Interaktion mit dem Anwender sind die gegenwärtigen Uhren noch zu stark auf den Touchscreen fokussiert. "Momentan sind Smartwatches nicht viel mehr als Benachrichtigungshelfer am Handgelenk und Zahlungsdienstleister für Bezahlverfahren, die in Deutschland kaum verbreitet sind", fasst Kuch seine Kritik an diesem Gadget zusammen.

Hier lesen sie alle Pro- und Contra-Argumente der teltarif.de-Redakteure: www.teltarif.de/s/s73483.html

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