Pressemitteilung 09.01.2017

Smartphone-Messenger: Achten Sie auf den Datenschutz

Die Instant-Messenger sind nach wie vor sehr beliebt
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Berlin/Göttingen - Nachrichtendienste wie WhatsApp, iMessage, Skype, Blackberry Messenger und Threema sind inzwischen nicht mehr wegzudenken. Zudem dienen die sogenannten Instant-Messenger nicht mehr nur als Kommunikationsmittel. Marie-Anne Winter vom Onlinemagazin teltarif.de weiß, wofür sich diese Dienste eignen: "Viele Firmen verbreiten aktuelle Nachrichten per WhatsApp und dank integrierter Chatbots können per Messenger-Apps sogar Flüge gebucht, Taxis bestellt oder Einkäufe getätigt werden."

Der beliebteste und verbreitetste Messaging-Dienst ist WhatsApp. Dicht gefolgt von Skype und Threema. Eine große Nutzerzahl ist wichtig, denn ein Nachrichtendienst ohne Kontakte hilft den Anwendern nicht weiter. "Die Messenger-Wahl sollte nicht nur von der Beliebtheit abhängig gemacht werden. Die meisten Dienste werden auch für äußerst private Informationen verwendet. Daher spielt der Datenschutz eine wichtige Rolle", weiß Winter. Viele Dienste greifen zwar auf die sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zurück, bei der selbst die Betreiber keinen Einblick in die Nachrichteninhalte erhalten. Teilweise muss diese Verschlüsselung aber erst manuell aktiviert werden - beispielsweise beim Facebook Messenger. Hierfür müssen die Nutzer das Feature 'geheime Unterhaltung' in den Einstellungen auswählen. Auch die sogenannten Metadaten sollten bedacht werden. Das sind Daten, die neben dem Nachrichteninhalt bei einer Kommunikation anfallen. Winter führt aus: "Durch Metadaten weiß der Betreiber der Nachrichten-App, wer mit wem wann kommuniziert. Auch Freundeskreise und Standorte lassen sich so ermitteln. Metadaten sind für die Anbieter interessant, weil sie sich unter anderem für personalisierte Werbung einsetzen lassen."

Aus Nutzersicht wäre es praktisch, wenn die Kommunikation über die Grenzen der Dienste hinweg möglich wäre. Das übergreifende Kommunizieren funktioniert allerdings nicht bei den gängigen Messengern. Abhilfe schaffen Multi-Messenger. Diese erlauben, dass mehrere Nachrichten-Dienste in einer Oberfläche zusammengeführt werden. "Durch die Multi-Messenger müssen die Anwender nicht zwingend verschiedene Nachrichten-Anwendungen parallel installieren und nutzen - auch wenn sich die Freunde und Bekannten über die verschiedenen Dienste verteilen", sagt Winter.

Mehr Details finden Sie unter: www.teltarif.de/i/instant-messenger/

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