Pressemitteilung 20.06.2016

Datenautomatik: Praktisch oder Kostenfalle?

Die Konditionen für die nachgebuchten Datenpakete variieren teilweise
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Berlin/Göttingen - Bei der Wahl des richtigen Handy-Tarifs achten viele Verbraucher vor allem auf das verfügbare Highspeed-Volumen, um schnell im Internet surfen zu können. Ist das jedoch aufgebraucht, greift die Datendrossel und die Internetverbindung wird verlangsamt. Einige Anbieter stellen aber auch die sogenannte Datenautomatik zur Verfügung. Hierdurch werden, nach Verbrauch des Inklusiv-Volumens, automatisch neue Datenpakete nachgebucht. Die Konditionen für diese Datenautomatik können je nach Anbieter stark variieren. Bettina Seute vom Onlinemagazin teltarif.de erklärt: "Vodafone, Telefónica und der Discounter Drillisch bieten schon seit längerer Zeit eine Datenautomatik an. Je nach Tarif kosten die zusätzlichen Highspeed-MB jeweils 2 Euro pro 100 MB oder 3 Euro pro 250 MB und werden bis zu dreimal pro Monat nachgebucht werden."

Bei Vodafone wird der Kunde über jedes zusätzliche Datenpaket per SMS benachrichtigt. Ist keine Nachbuchung erwünscht, können die Verbraucher auf die SMS mit dem Wort 'langsam' antworten. Allerdings gilt dieser Widerspruch nur einmalig bis zum Monatsende. Reagiert der Nutzer nicht auf die SMS, wird das Datenvolumen automatisch hinzugebucht. Alternativ können Kunden auf der mobilen Webseite center.vodafone.de den Button 'Langsam' aktivieren. Seute führt aus: "Einen offiziellen Weg, den Extra-Kosten auf Dauer zu entgehen, publiziert Vodafone nicht. Allerdings kann die Funktion über die Vodafone-Hotline gekündigt werden - dies testete teltarif.de für seine Leser mit dem Tarif Red 20." Auch bei den o2-Blue-Tarifen wird die Datenautomatik standardmäßig geschaltet. Ebenfalls informiert o2 per SMS über jedes einzelne Datenpaket. Allerdings können die Nutzer hier nicht jeder einzelnen Nachbuchung per SMS widersprechen, sie kann nur über den o2-Kundenservice dauerhaft abgestellt werden. Die Datenautomatik kann dann aber jederzeit wieder reaktiviert werden.

Inzwischen setzt auch Drillisch Online bei einigen Marken die Datenautomatik ein - beispielsweise bei yourfone, smartmobil, DeutschlandSIM oder WinSIM. Nach Verbrauch des monatlichen Inklusiv-Volumens werden bis zu dreimal 100 MB Highspeed-Volumen für jeweils zwei Euro nachgebucht. Vor einer Nachbuchung wird der Kunde zwar per SMS informiert, kann aber nicht bei jeder Drillisch-Marke widersprechen. Seute weiß: "Dies ist auf der Webseite der jeweiligen Drillisch-Marke durch folgenden Hinweis gekennzeichnet: "Die Datenautomatik ist fester Tarifbestandteil." Die Kunden sollten daher in jedem Fall auf das Kleingedruckte achten." Eine Alternative für Interessenten, die keine Datenautomatik wünschen, können unter anderem die Drillisch-Marken disco-PLUS, discoSURF und discoTEL sein. Diese beinhalten weiterhin keine Datenautomatik. Ebenfalls verzichtet die Deutsche Telekom nach wie vor auf die Datenautomatik.

Weitere Einzelheiten lesen Sie unter: www.teltarif.de/mobilfunk/internet/datenautomatik.html

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