Pressemitteilung 14.04.2016

Speichermedien: Von der Diskette zur Cloud

Auf einer Standard-Diskette konnten bis zu 1,44 MB Daten abgelegt werden
AAA
Teilen

Berlin/Göttingen - Heutzutage kann fast jeder auf nahezu unendlich viel Speicherplatz zugreifen - egal ob für Fotos, Musik oder Videos. Früher hingegen mussten die Nutzer jedes MB einzeln abzählen. Wie sich die Speichermedien über die Jahre entwickelt haben, weiß Daniel Rottinger vom Onlinemagazin teltarif.de: "Die Generation, die um 1977 mit dem Heimcomputer Commodore 64 (C64) aufgewachsen ist, kennt die Kassette als Speichermedium für Programme. Diese wurde in das Datasette-Laufwerk des C64 eingelegt und anschließend konnten die auf der Kassette enthaltenen Programme ausgeführt werden." Hierfür mussten die Verbraucher zunächst an die richtige Stelle vorspulen - beispielsweise um ein bestimmtes Spiel zu starten.

Nach der Kassette folgten die 5 1/4- und 3,5-Zoll-Disketten. Auf einer 3,5-Zoll-Standard-Diskette konnten bis zu 1,44 MB an Fotos, Dokumenten und Musik abgelegt werden. Auch wurde sie zur Verbreitung von Betriebssystemen, Software und PC-Spielen genutzt. Tückisch bei der Diskette war der Schreibschutz. Rottinger führt aus: "Disketten verfügen auf der Unterseite über einen kleinen Schieberegler, über den Anwender festlegen können, ob auf der Diskette neue Daten abgelegt werden dürfen oder nicht. Dies ist der manuelle Schreibschutz." Ab 1985 kam die CD auf den Markt. Sie ermöglichte erstmals die Speicherung von großen Dateien auf einem Trägermedium - zwischen 650 und 800 MB können hier abgelegt werden. Fast 10 Jahre später kamen die Speicherkarten. Diese CompactFlash-Karten waren am Anfang noch sehr groß und boten kaum Speicherplatz - Mini-Speicherkapazitäten von 16 bis 32 MB waren keine Seltenheit. "Dies klingt sehr wenig, doch damals fanden auf einer 32-MB-Speicherkarte relativ viele Bilder Platz. Das lag schlichtweg daran, dass die Kameras nur über wenig Megapixel verfügten und so einzelne Aufnahmen nur einige wenige KB belegten", sagt Rottinger.

Neben der herkömmlichen DVD, auf der sich bis zu 8,5 GB abspeichern lassen, fanden auch USB-Speichersticks ab dem Jahr 2000 den Weg auf den Markt. Um sie zu verwenden, müssen die Verbraucher den Stick in den PC stecken, kurz auf die Treiberinstallation warten und die gewünschten Dateien von A nach B schieben. "Wichtig war früher, dass die Nutzer den Stick mit dem 'Sicheres Entfernen-Feature' auswarfen. Andernfalls konnten Datenverluste auftreten", warnt Rottinger. Durch Cloud-Speicher können die Interessenten inzwischen von überall aus auf ihre Daten zugreifen. Hierfür müssen die Nutzer nur einen Account anlegen. Anschließend können sie von der ganzen Welt aus auf die dort abgelegten Fotos, Dokumente und Videos zugreifen.

Genauere Einzelheiten hierzu lesen Sie unter: www.teltarif.de/speichermedien-geschichte

teltarif.de Onlineverlag GmbH:

teltarif.de ist bereits seit Beginn der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes einer der führenden unabhängigen Informationsdienstleister und Vergleicher (Quelle: IVW, März 2016). Neben tagesaktuellen News und zahlreichen Ratgebern informiert zudem ein wöchentlicher, kostenloser E-Mail-Newsletter über das Geschehen auf dem Telekommunikationsmarkt. Ein Forum steht den Lesern und Anbietern gleichermaßen zum Austausch von Informationen und Anregungen zur Verfügung.

Kontakt:

Rückfragen und Interviewwünsche richten Sie bitte an:
teltarif.de,
Falko Hansen
Tel: 0551 / 517 57-0
Fax: 0551 / 517 57-11
Mobil: 0178 / 13 517 57
E-Mail: presse@teltarif.de

Pressemitteilung zum Download

Teilen