Pressemitteilung 11.07.2016

Amazon sperrt Kundenkonten

Kunden sind nicht vollkommen hilflos - sie müssen jedoch viel Geduld aufbringen
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Berlin/Göttingen - Seit einiger Zeit sind mehrere Fälle von Kunden bekannt, deren Amazon-Konten von dem Online-Händler gesperrt wurden. Als Grund gab Amazon zu viele Rücksendungen an, obwohl das Einkaufs- und Retouren-Verhalten für den Laien normal zu seien scheint. Rita Deutschbein vom Onlinemagazin teltarif.de kommentiert: "Bislang stellte es sich so dar, dass die Kunden nichts gegen die Konto-Sperrung unternehmen konnten. Doch ein teltarif.de-Leser belehrt uns nun eines Besseren, denn durch seine Hartnäckigkeit wurde sein Kundenkonto wieder freigegeben."

Bei dem Bericht, der teltarif.de vorliegt, könnte es sich zwar nur um einen Einzelfall handeln, er zeigt jedoch, dass die Nutzer gegenüber Online-Händlern wie Amazon nicht vollkommen hilflos sind. Um die Sperrung des Kundenkontos bei Amazon rückgängig zu machen, schrieb der teltarif.de-Leser regelmäßig E-Mails an den Online-Händler, drohte damit rechtliche Schritte einzuleiten und eröffnete insgesamt sieben neue Konten - welche alle sofort wieder gesperrt wurden. Nach sechs Monaten schaltete Amazon das ursprüngliche Kundenkonto wieder frei. Ob dieses Vorgehen allerdings auch bei anderen gesperrten Kunden aufgehen würde, ist fraglich. Deutschbein sagt: "Wenn die Amazon-Kunden erst einmal eine E-Mail erhalten haben, in der sie um eine Stellungnahme für die hohe Rücksendequote gebeten werden, ist die Sperrung des Kontos häufig kaum abzuwenden." Denn sollten die Verbraucher wieder Waren bei Amazon bestellen und diese zurücksenden, riskieren sie eine lebenslange Sperre bei Amazon.

In einigen Fällen werden auch die Konten von den Partnern der betroffenen Kunden gesperrt. Denn der Online-Händler sperrt auch alle anderen Konten, die beispielsweise auf der betroffenen Lieferadresse verzeichnet sind oder weitere Übereinstimmungen mit anderen, bereits geschlossenen Kundenkonten, aufweisen. Eine Wiederanmeldung ist nicht möglich. "Am Ende bleibt die Frage, warum Amazon derzeit radikal Kundenkonten sperrt, auch wenn ein normales Bestellverhalten vorliegt. Amazon nennt aus Gründen der Vertraulichkeit keine Details", so Deutschbein. teltarif.de wird weiterhin fortlaufend über die Entwicklung berichten.

Weitere Einzelheiten erfahren Sie unter: http://www.teltarif.de/s/s64627.html

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