Pressemitteilung 07.11.2016

Darum sollte jedes Handy LTE 800 unterstützen

Frequenzen um 800 MHz sind so etwas wie das Rückgrat der LTE-Netze
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Berlin/Göttingen - Importierte Handys entwickeln sich immer mehr zum Geheimtipp auf dem Smartphone-Markt. Handys von Geräteherstellern wie Xiaomi, Meizu oder OnePlus sind hierzulande offiziell oder aber durch Import-Shops zu haben. Es gibt jedoch etwas zu beachten, wie Thorsten Neuhetzki vom Onlinemagazin teltarif.de weiß: "Viele der Smartphones aus China unterstützen LTE, doch den meisten fehlt ein Frequenzband: das LTE Band 20. Hierbei handelt es sich um eines der wichtigsten LTE-Frequenzen in Deutschland - es sind die Frequenzen um 800 Megahertz."

Alle drei Netzbetreiber in Deutschland - Telekom, Vodafone und Telefónica - setzen die Frequenzen um 800 MHz ein. Sie sind so etwas wie das Rückgrat der LTE-Netze, denn sie verfügen über gute Ausbreitungseigenschaften. Hierdurch konnten die Netzbetreiber beim Aufbau ihrer Netze mit wenigen Sendemasten eine große Fläche abdecken. Zudem können die Frequenzen um 800 MHz besser als andere LTE-Frequenzen Mauern durchdringen, wodurch LTE auch besser innerhalb von Wohnungen verfügbar ist. Neuhetzki führt aus: "Die Telekom setzt LTE 800 vor allem in wirklich ländlichen Regionen ein. In (Groß-)städten hingegen kommen neben LTE 800 auch Frequenzen um 1800 MHz oder 2100 MHz zum Einsatz." Vodafone hatte bisher das Problem, dass Frequenzen um 1800 MHz nicht für LTE genutzt werden konnten. Daher ist das 1800-Mhz-Netz mit LTE bis heute sehr überschaubar. "Wird das Vodafone-LTE-Netz mit einem LTE-Handy ohne 800-Mhz-Frequenzen genutzt, so ist das Netz ein einziger Flickenteppich. Dies wird sich erst nach und nach mit dem Ausbau von LTE 1800 ändern", so Neuhetzki.

Das die 800er-Frequenzen für den deutschen Markt wichtig sind, zeigt sich ebenfalls bei Telefónica. Denn lange waren die 800-MHz-Frequenzen die einzigen Frequenzen im Telefónica-Netz. "Ob ein Handy alle notwendigen Frequenzen unterstützt, lässt sich nur durch eine Vorab-Recherche klären. In den technischen Daten eines mobilen Endgerätes sollten die unterstützten Frequenzen oder Frequenzbänder aufgelistet sein", sagt Neuhetzki. Tauchen die in Deutschland genutzten LTE-800-Frequenzen - auch Band 20 genannt - in der Beschreibung auf, kann das Handy die deutschen Netze nutzen. Um herauszufinden, welche Frequenzen ein Handy unterstützt, kann die Handy-Datenbank von teltarif.de unter www.teltarif.de/h/suche.html zurate gezogen werden.

Weitere Details erfahren Sie unter: www.teltarif.de/lte800-im-handy

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