Pressemitteilung 20.03.2014

Smartphone-Messaging: (K)eine Alternative zu WhatsApp?

Wer eine Alternative zu WhatsApp sucht und auf Sicherheit Wert legt, wird auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nicht verzichten können.
AAA
Teilen

Berlin/Göttingen - Seitdem WhatsApp nach der Übernahme durch Facebook heftig in die Kritik geraten ist, kehren viele Nutzer dem Instant Messenger den Rücken zu und sind auf der Suche nach sicheren Alternativen. Die Auswahl ähnlicher Apps ist enorm - somit fällt die Suche nicht leicht. Insbesondere kritisieren Nutzer an WhatsApp, dass Text-Nachrichten und Telefonnummern auf externen Servern unverschlüsselt gespeichert und so von Dritten mitgelesen und für Werbezwecke genutzt werden könnten. Es gibt aber auch Dienste, die Nachrichten verschlüsselt versenden. "Wer auf Sicherheit und Datenschutz Wert legt, wird auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nicht verzichten können. Die übertragenen Nachrichten und Daten werden damit auf Senderseite ver- und beim Empfänger erst wieder entschlüsselt", sagt Hans-Georg Kluge von teltarif.de.

Populäre Alternativen mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sind beispielsweise Threema, Telegram und TextSecure. Zu den Unternehmen wechselten in den letzten Wochen zahlreiche User. Daneben gibt es aber Apps wie Chiffry, Cryptocat, iMessage, MyEnigma und viele mehr, die ebenso sicher verschlüsseln. "Auffällig ist, dass die meisten Messaging-Dienste auf Android und iOS fixiert sind. Auf Blackberry oder anderen Plattformen gibt es neben WhatsApp und Viber nur wenige Alternativen. Wirklich erstaunlich ist, dass kaum ein sicher verschlüsselnder Messenger für Windows Phone existiert", so Kluge.

Die größte Hürde für die einzelnen Messenger-Dienste scheint, auch auf Grund der enormen Auswahl, ihre Verbreitung zu sein. Wer einen bestimmten Messenger favorisiert, sollte seine Freunde informieren. Um Kontakte nicht zu verlieren, bleibt häufig nur die Alternative, zwei bis drei Messenger-Dienste gleichzeitig zu verwenden. "Es hat sich bis heute kein Messenger als WhatsApp-Killer erwiesen. Vorerst scheint der Trend zum Zweit- oder gar Dritt-Messenger zu gehen", resümiert Kluge.

Eine ausführliche Übersicht zu Messenger-Apps finden Sie unter: www.teltarif.de/smartphone-messaging

teltarif.de Onlineverlag GmbH:

teltarif.de ist bereits seit Beginn der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes einer der führenden unabhängigen Informationsdienstleister und Vergleicher (Quelle: IVW, Januar 2014). Neben tagesaktuellen News und zahlreichen Ratgebern informiert zudem ein wöchentlicher, kostenloser E-Mail-Newsletter über das Geschehen auf dem Telekommunikationsmarkt. Ein Forum steht den Lesern und Anbietern gleichermaßen zum Austausch von Informationen und Anregungen zur Verfügung.

Kontakt:

Rückfragen und Interviewwünsche richten Sie bitte an:
teltarif.de,
Bettina Seute
Tel: 0551 / 517 57-0
Fax: 0551 / 517 57-11
Mobil: 0178 / 13 517 57
E-Mail: presse@teltarif.de

Pressemitteilung zum Download

Teilen