Pressemitteilung 18.04.2011

Vorsicht: Nicht jeder Prepaid-Tarif bietet zwingend Kostenkontrolle

Vor dem Kauf einer Prepaid-Karte in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen schauen
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Berlin/Göttingen - Prepaid-Discounter haben viele Vorteile: Sie bieten nicht nur günstige Minuten- und SMS-Preise von sieben bis neun Cent, sondern kommen auch ohne Grundgebühren und Mindestvertragslaufzeiten aus. Außerdem steht die Prepaid-Abrechnung gemeinhin für volle Kostenkontrolle, denn ohne Guthaben - so die verbreitete Vorstellung - können erst einmal keine kostenpflichtigen Leistungen mehr genutzt werden. Gerade auf diese Kostenkontrolle legen beispielsweise Eltern wert, wenn sie ihr Kind mit einem Handy plus Prepaid-Karte ausstatten. "Vor allem wenn die Kostenkontrolle eine große Rolle spielt, gilt es bei der Prepaid-Tarifwahl darauf zu achten, dass es sich um echtes Prepaid handelt. Bei einigen Tarifen rechnet der Anbieter nämlich verzögert und nicht in Echtzeit ab, so dass man trotz Prepaid-Tarif ins Minus rutschen kann", sagt Marc Kessler vom Onlinemagazin www.teltarif.de. Obwohl das Guthaben aufgebraucht ist, kann dann weiter telefoniert werden und es fallen unbemerkt Kosten an, die nachträglich bezahlt werden müssen. Teuer wird das insbesondere bei Auslandsaufenthalten oder Anrufen auf 0900-Nummern.

Die Art der Abrechnung ist allerdings nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Man sollte daher direkt beim Anbieter nachfragen und einen genauen Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie die Konditionen werfen. Mitunter findet sich dort ein Hinweis, dass der Kunde auf Grund der Abrechnung ins Minus geraten kann. "Hinweise für eine verzögerte Abrechnung können auch sein, dass der Anbieter eine Bonitätsprüfung - etwa bei der Schufa - durchführt und der Kunde einen deutschen Wohnsitz sowie ein Bankkonto bei einem deutschen Geldinstitut vorweisen muss", so Marc Kessler abschließend.

Weitere vermeidbare Kostenfallen bei Mobilfunk-Discount-Angeboten finden sich unter www.teltarif.de/mobilfunk-discounter-kostenfallen.

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