Pressemitteilung 03.11.2011

Schnelles Internet trotz DSL-Mangel: TV-Kabel, LTE und Satellit immer öfter als Alternative

LTE-Geschwindigkeit wird nach bestimmtem Datenverbrauch stark reduziert
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Berlin/Göttingen - Wer an seiner Adresse keinen DSL-Zugang bekommt, muss nicht zwingend auf schnelles Internet verzichten. TV-Anbieter wie Kabel Deutschland, Kabel BW und Unity Media haben ihre Netze vielerorts so ausgebaut, dass über das TV-Kabel auch gesurft werden kann. "Mit bis zu 120  Megabit pro Sekunde im Download sind die Übertragungsgeschwindigkeiten der Kabelanbieter oft deutlich höher als bei klassischem DSL. Hinzu kommt ein gutes Preis-Leistungsverhältnis", sagt Thorsten Neuhetzki vom Onlinemagazin www.teltarif.de.

Wer weder per DSL noch per TV-Kabel schnelles Internet bekommen kann, sollte sich bei der Telekom, Vodafone und o2 nach LTE erkundigen. Diese Funktechnologie muss von den Mobilfunkanbietern zunächst in den bisher unterversorgten Gebieten ausgebaut werden und soll den kabelgebundenen Anschluss ersetzen. Das Herunterladen von Daten ist per LTE mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde möglich. Allerdings wird die Geschwindigkeit ab einem bestimmten verbrauchten Volumen pro Monat stark reduziert - je nach Tarif ab fünf bis 30 Gigabyte. "Wer regelmäßig Videos schaut oder Filme herunterlädt, stößt mit LTE schnell an Grenzen, wenn bereits ab fünf Gigabyte die Geschwindigkeit reduziert wird. Für das normale Surfen oder den E-Mail-Abruf reicht diese Datenmenge hingegen aus", so Neuhetzki. Die monatlichen Grundgebühren liegen je nach Geschwindigkeit zwischen 30 und 70 Euro. Hinzu kommen Kosten für den benötigten Router, der gekauft oder gemietet werden kann.

LTE ist aber bei weitem nicht überall verfügbar. Abhilfe kann dann eine weniger bekannte DSL-Alternative schaffen: Internet per Satellit. Es wird beispielsweise von Schott, Sat-Internet Services und SkyDSL angeboten und ermöglicht Downloadraten von bis zu 10 Megabit pro Sekunde. "Vorteil eines Internetzugangs per Satellit ist die deutschlandweite Verfügbarkeit. Voraussetzung für die Nutzung ist allerdings, dass eine Satellitenschüssel installiert werden darf und die Verbindung zum Satelliten nicht von Hauswänden oder Bäumen behindert wird", so Neuhetzki. Neben der Satellitenschüssel wird ein spezielles Empfangsgerät benötigt, das es vom jeweiligen Anbieter für 200 bis 300 Euro zum Tarif dazu gibt. Auch die monatlichen Kosten sind mit 45 bis 75 Euro um einiges höher als im DSL-Bereich.

Weitere Details zu DSL-Alternativen gibt es unter www.teltarif.de/alternativen-zu-dsl.

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