Pressemitteilung 21.09.2009

Handy-Kamera kann Digitalkamera nur begrenzt ersetzen

Hohe Megapixelzahlen verbessern bei zu kleinen Geräten nicht die Bildqualität
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Berlin/Göttingen - Auf Partys, Konzerten, unterwegs, im Zoo - das Handy ist mit dabei und damit oft auch eine Kamera, die in vielen Mobiltelefonen bereits integriert ist. Wie gut diese allerdings ist, hängt nicht allein von der viel beworbenen Megapixelzahl ab. "Wenn die Linse nur ein unscharfes Bild liefert, können zusätzliche Megapixel im Kamera-Chip das auch nicht mehr retten", sagt Kai Petzke, Herausgeber des Onlinemagazins www.teltarif.de. Besonders gravierend ist für ihn: "Wenn die Kameralinse zu klein ist, beschränkt die sogenannte Lichtbeugung die nutzbare Auflösung auf ein bis zwei Megapixel." Auch eine perfekt geschliffene Linse oder ein hochauflösender Kamera-Chip können dieses physikalische Phänomen nicht verhindern.

Doch Handy-Kameras haben auch ihre Berechtigung, etwa für Schnappschüsse oder zur Dokumentation eines wichtigen Sachverhaltes. "Eine Handy-Kamera mit ein bis drei Megapixel reicht für Schnappschüsse und Foto-Abzüge bis maximal 10 mal 15 Zentimeter", so Petzke. Für größere Abzüge, Ausschnittsvergrößerungen oder spätere Bildbearbeitung sind höhere Pixelzahlen von Vorteil - aber nur dann, wenn auch die Linse mitwächst und ein Autofokus sowie ein lichtstarker Blitz eingebaut sind. Da viele aktuelle Handy-Kameras hier aber noch deutliche Schwächen haben, sollte für höhere Ansprüche auf eine herkömmliche Digitalkamera zurückgriffen werden.

Kai Petzke gibt abschließend noch folgenden Tipp: "Die Kombination aus Digitalkamera mit ausreichend großem Sensor und Linse und einem einfachen Handy bringt dem Nutzer nicht nur mehr Freude an besseren Bildern, sondern ist meist auch günstiger als eine hochgezüchtete Handy-Kamera."

Weiterführende Informationen gibt es unter www.teltarif.de/handy-kamera-grenzen.

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