Online-Shopping

Verbraucherzentrale: Vor personalisierten Preisen schützen

Die Preise im Online-Handel sind manchmal undurch­schaubar. Wieso zahlt jemand anderes weniger für das Gleiche als ich? So schützen sich Verbrau­cher vor persön­lich zuge­schnit­tenen Preisen.

Da kann man schnell den Über­blick verlieren: Preise in Online-Shops ändern sich ständig. Das kann einer­seits zu tun haben mit der Tages- oder Jahres­zeit oder beson­deren Ereig­nissen.

Ande­rer­seits werden Kunden aufgrund ihrer persön­lichen Daten indi­vidu­elle Preise ange­boten, erklärt Tatjana Halm von der Verbrau­cher­zen­trale Bayern.

Perso­nali­sierte Preise: Bedeu­tung

Preise in Online-Shops können sich sehr schnell verändern Preise in Online-Shops können sich sehr schnell verändern
Foto: stokkete-fotolia.com, Grafik/Montage: teltarif.de
Bei solch einem "perso­nali­sierten" Preis können dann etwa der Wohnort oder ein bestimmtes Kauf­ver­halten eine Rolle spielen. Bisher kommen solche perso­nali­sierten Preise nach Aussage Halms zwar nur verein­zelt zum Einsatz. Manches sei aber sehr kritisch zu sehen. So könnte ein Fahr­dienst zum Beispiel seine Preise mit dem Stand des Handy­akkus verknüpfen: Je nied­riger der Akku­stand ist, desto eher ist der Kunde vermut­lich dazu bereit, einen höheren Preis zu bezahlen.

Verbrau­cher gehen am besten gene­rell sparsam mit ihren Daten um. Sinn­voll ist es, Cookies in den Brow­ser­ein­stel­lungen regel­mäßig zu löschen. Auch der private Modus des Inter­net­brow­sers verbirgt zusätz­lich Spuren im Netz. Denn je weniger Daten ein Unter­nehmen hat, umso weniger Grund­lagen hat es für die Gestal­tung indi­vidu­eller Preise. Wer eine größere Anschaf­fung plant, sollte außerdem die Preise über einen längeren Zeit­raum hinweg verglei­chen.

In einer weiteren Meldung geht es um Amazon: Rabatt­aktionen mit zuletzt nied­rigstem Preis.

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