Zukunft

Pebble Smartwatches sollen auch 2017 weiter funktionieren

Alle wichtigen Pebble-Dienste bleiben auch im kommenden Jahr verfügbar. Die Smartwatches können demnach weiter genutzt werden. Entwickler können auch neue Apps weiterhin einreichen.

Pebble hält Smartwatches am Leben Pebble hält Smartwatches am Leben
Foto: Pebble, Screenshot: teltarif.de
Nach der Übernahme von Teilen der Firma Pebble durch Fitbit sah es zunächst danach aus, als ob die Uhren des Smartwatch-Pioniers nicht mehr lange funktionstüchtig bleiben. Der Verkauf der Produkte wurde sofort gestoppt, Hardware-Support will der in der bisherigen Form ja gar nicht mehr existente Hersteller nicht mehr leisten und für Bestandskunden gab es zunächst die vage Ankündigung, die Uhren würden zunächst wie gewohnt weiter funktionieren. Später seien allerdings Einschränkungen denkbar.

In einem Blogpost [Link entfernt] beruhigte Pebble nun seine Kunden. Auch im kommenden Jahr sollen die Smartwatches demnach weiter wie gewohnt funktionieren. Entwickler sollen weiterhin die Möglichkeit haben, Apps für die Handy-Uhren einzureichen. SDK, Entwickler-Portal und der Appstore werden weiter betrieben. Die Timeline-APIs und CloudPebble bleiben im kommenden Jahr weiter verfügbar.

Möglicherweise Aus für einige Dienste

Pebble hält Smartwatches am Leben Pebble hält Smartwatches am Leben
Foto: Pebble, Screenshot: teltarif.de
Pebble Health läuft bis auf weiteres ebenfalls. Andere Dienste wie die Diktierfunktion könnten hingegen wegfallen. Die Pebble-Apps sollen wiederum sogar noch einmal aktualisiert werden, um es zu ermöglichen, diese auch ohne die Serverdienste des Herstellers zu nutzen. Das heißt, auch wenn Fitbit irgendwann die Pebble-Server abschaltet, könnten die Anwendungen im gewohnten Umfang weiterlaufen.

Probleme könnte es allerdings geben, wenn im kommenden Jahr neue Versionen von Android und iOS veröffentlicht werden. In der Vergangenheit kam es zumindest nach Updates des iPhone-Betriebssystems zu App-Abstürzen, die Pebble jeweils durch eine Aktualisierung behoben hat. Teilweise funktionierte auch die Weiterleitung von Benachrichtigungen vom iPhone zur Pebble erst nach einem solchen Update wieder.

Sollte es nach der Freigabe beispielsweise von iOS 11 zu derartigen Einschränkungen kommen, dann ist es allerdings unwahrscheinlich, dass Pebble die Funktionalität wiederherstellt. Zumindest in den kommenden Monaten sollten die rund zwei Millionen verkauften Handy-Uhren des amerikanischen Start-ups aber weiter betriebsbereit bleiben.

Pebble Smartwatches zum Teil noch erhältlich

Während Pebble selbst den Verkauf seiner Produkte sofort eingestellt hat, sind die Uhren über Drittanbieter teilweise noch verfügbar. Beim Kauf einer solchen Smartwatch sollte man sich aber darüber im Klaren sein, dass die Geräte zwar im kommenden Jahr weiter funktionieren sollen, es aber zu Einschränkungen beim Funktionsumfang kommen kann und der Support mittelfristig ganz ausläuft.

Mehr zum Thema Smartwatch (Handy-Uhr)