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Smartwatch-Oldie Pebble bekommt Update für Google Pixel 7

Die schon seit Jahren nicht mehr vermark­teten Pebble-Smart­wat­ches haben ein App-Update erhalten, das die Kompa­tibi­lität mit neueren Android-Handys herstellt.

Die Pebble ist so etwas wie der Pionier unter den Smart­wat­ches. Die Uhr war lange vor der Apple Watch und den Handy-Uhren von Samsung erhält­lich, mit iPhone und Android-Smart­phones kompa­tibel und dank einfach gehal­tenem Display hielt der Akku mehrere Tage lang durch. Die Smart­watch lieferte in erster Linie Benach­rich­tigungen, die auf dem Mobil­telefon ankamen, direkt ans Hand­gelenk. An Dienste wie mobiles Bezahlen war frei­lich noch nicht zu denken.

Google Pixel 7

Zwar hatte Pebble eine einge­schwo­rene Fange­meinde. Zum Über­leben reichte es dennoch nicht. Fitbit über­nahm das Unter­nehmen - und nur das Know-How. Neue Pebble-Uhren kamen nicht mehr auf den Markt und vor mehr als vier Jahren wurde die Server-Infra­struktur abge­schaltet. Die Pebbles wären fortan wertlos gewesen, wenn nicht ein Rebble genannter Dienst dafür gesorgt hätte, dass die Smart­wat­ches weiterhin genutzt werden können. Letztes Update für die Pebble Letztes Update für die Pebble
Foto: Pebble
Das Rebble-Projekt lebt noch heute. Wie das Online­magazin Smart­droid berichtet, wurde die App jetzt sogar aktua­lisiert - viel­leicht zum letzten Mal. Dank dieser App sind die Pebble-Uhren weiterhin nutzbar. Grund für die Aktua­lisie­rung sind die neuen Google-Smart­phones Pixel 7 und Pixel 7 Pro, die eine 64-Bit-App erfor­dern, die es von Rebble aber bisher nicht gab. Jetzt kann die Anwen­dung von der Webseite des Rebble-Projekts herun­ter­geladen werden.

Pebble-Update offi­ziell von Google signiert

Wie es im Bericht weiter heißt, hat Google die Appli­kation mit der Versi­ons­nummer 4.4.3 offi­ziell signiert. So gesehen ist es merk­würdig, dass das Programm nur direkt bei Rebble, nicht aber über den Google Play Store verteilt wird. Die Aktua­lisie­rung sorgt nicht nur für die Kompa­tibi­lität mit den Google-Smart­phones. Auch andere Android-Mobil­tele­fone mit 64-Bit-Archi­tektur lassen sich laut Rebble mit einer Pebble-Smart­watch verbinden.

Dem Chan­gelog zufolge wurde mit der neuen App auch die Zuver­läs­sig­keit der Über­mitt­lung der Anrufer-ID bei einge­henden Tele­fonaten verbes­sert. Vor allem bei Smart­phones, bei denen neuere Android-Versionen zum Einsatz kommen, gab es dies­bezüg­lich offenbar in letzter Zeit Probleme. Das Update lohnt sich somit auch für Pebble-Nutzer, die keines der aktu­ellen Pixel-Handys von Google im Einsatz haben.

In einer weiteren Meldung lesen Sie, welche neue Funk­tion mit der Apple Watch jetzt zur Verfü­gung steht.

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