Smartwatch-Support

Pebble-User können die Web-Services von Rebble nutzen

Wer eine Smartwatch von Pebble sein Eigen nennt, muss keine Angst haben, dass diese lange unter der Server-Abschaltung durch Fitbit Ende Juni leidet. Rebble wird einen eigenen Web-Service und einen App Store anbieten.
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Ende Juni endet die Unterstützung der Pebble-Smartwatches seitens Fitbit, doch Besitzer der schlauen Uhren werden nicht im Stich gelassen. Rebble, ein Unternehmen, das der Pebble-Gründer Eric Migicovsky gründete, stellt alternative Web-Services und einen passenden App Store bereit. Bereits jetzt können sich betroffene User für die neue Plattform registrieren. Damit verhindert Rebble, dass Pebble-Anwender nach dem Ende des offiziellen Supports ihre Smartwatch nur noch mit starken Einschränkungen verwenden können. Interne Tests der neuen Dienste laufen, der Starttermin ist aber noch unbekannt.

Rebble führt Pebble-Unterstützung fort

Die Pebble-Smartwatches müssen nicht ohne Web-Services auskommenDie Pebble-Smartwatches müssen nicht ohne Web-Services auskommen Pebble trug vor über fünf Jahren einen großen Teil dazu bei, dass Smartwatches salonfähig wurden. Doch als die Konkurrenz, etwa durch die Samsung Galaxy Gear (Herbst 2013) oder die Apple Watch (April 2015) erstarkte, begann die Talfahrt des kalifornischen Konzerns. Im Dezember 2016 meldete Pebble schließlich Insolvenz an und willigte einer Übernahme durch Fitbit ein. Der Support seitens Fitbit war jedoch nicht besonders zufriedenstellend und Ende des Monats folgt nun die komplette Abschaltung der Server. Rebble, das aus ehemaligen Pebble-Mitgliedern entstand, gewährt jedoch eine Alternative. So fordert die Entwicklerin Katharine Berry dazu auf, sich einen Rebble-Account anzulegen und mit den gewünschten Web-Services zu verbinden.

Rebble-Plattform wird nicht gänzlich kostenlos

Laut Rebble würden einige Dienste bereits problemlos funktionieren, unter anderem die App-Installation, die Benachrichtigungen und das Aufspielen von Zifferblättern. Andere Features sollen nach und nach dazukommen, wobei man auf die Unterstützung der jeweiligen App-Entwickler angewiesen sei. Größtenteils möchte Rebble für seine Dienstleistungen keine Gebühren erheben, allerdings gibt es diverse Ausnahmen. Damit sich das Unternehmen finanzieren kann, will es künftig kleine Beträge für die Nutzung von Services wie Wetterdiensten und Diktat-Funktionen fordern.

Übergang wird holprig

Wann genau der Rebble-Dienst an den Start geht, ist noch nicht bekannt. Bis zur Abschaltung der Pebble-Server werden noch nicht alle Services verfügbar sein. Zwar leistete Fitbit bei der Unterstützung der Smartwatches in der Vergangenheit eher mittelprächtige Arbeit, dem Rebble-Team hilft die Firma aber nun tatkräftig beim Umzug. Wir wurden durch heise auf die Pebble-Neuigkeit aufmerksam.

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