Tablet-Test

Pearl Touchlet X10: iPad-Konkurrent mit Android im Test

Tablet im Design des iPad 1 für 229,90 Euro erhältlich
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Der Versandhändler Pearl bietet seit geraumer Zeit Smartphones und Tablets an, die auf dem Android-Betriebssystem von Google basieren. Seit einigen Wochen verfügbar ist mit dem Touchlet X10 ein neues Flaggschiff. Es ist ähnlich groß wie das erste iPad-Modell von Apple, ähnelt auch im Design dem großen Vorbild aus Cupertino, hat jedoch das Android-Betriebssystem von Google an Bord und kostet vergleichsweise günstige 229,90 Euro. Wir haben das Pearl Touchlet X10 einem kurzen Test unterzogen.

PEARL Touchlet X10

Das Tablet ist 190 mal 242 mal 12 Millimeter groß und 600 Gramm schwer. Es verfügt - wie das Apple iPad - über einen 9,7 Zoll (24,6 Zentimeter) großen Touchscreen. Dieser stellt 16 Millionen Farben dar und bietet eine Auflösung von 1 024 mal 768 Pixel. Wurde zuvor das iPad 3 genutzt, so erlebt man einen "Kulturschock". Pixel sind deutlich erkennbar. Wird das Display des Touchlet X10 mit dem der ersten beiden iPad-Modelle verglichen, so wird deutlich, dass es hier kaum Qualitätsunterschiede gibt.

Single-Core-Prozessor und Ice-Cream-Sandwich-Software

Pearl Touchlet X10Pearl Touchlet X10 Das Pearl Touchlet X10 hat einen 1,2-GHz-Single-Core-Prozessor und 1 GB Arbeitsspeicher an Bord. Als Betriebssystem kommt Android 4.0.3 (Ice Cream Sandwich) zum Einsatz. Damit erhalten die Käufer des recht preiswerten Tablets eine nicht mehr ganz aktuelle Firmware. Besonders schmerzlich ist, dass offenbar auch keine Firmware-Updates vorgesehen sind. Zumindest fehlt ein entsprechender Punkt im Menü.

Erfreulich ist hingegen, dass Pearl das Android-Betriebssystem nahezu unverändert an die Käufer des Tablets weitergibt. Einen eigenen Launcher von Pearl gibt es nicht. Die Nutzer haben natürlich die Möglichkeit, einen solchen aus dem Google Play Store nachzuinstallieren. Die Google-Dienste sind vollständig auf dem Pearl Touchlet X10 vertreten. Wie schon bei verschiedenen Smartphones des Anbieters ist Google+ aber mit einer älteren Version vorinstalliert - erkennbar am schwarzen statt roten Icon im Menü. Ein Update ist dennoch nicht verfügbar.

Nicht verfügbar ist Google Play Music. Der Dienst ist zwar in Deutschland offiziell nicht verfügbar, kann aber nach einmaliger Anmeldung mit amerikanischer IP-Adresse auch hierzulande verwendet werden. Stattdessen wurde die Musik-App vorinstalliert, die ausschließlich lokal auf der Speicherkarte vorhandene Songs abspielt.

Flash-Player und Sicherheits-Software vorinstalliert

Abseits der Google-Anwendungen hat Pearl den Adobe-Flash-Player vorinstalliert. Ebenfalls vorinstalliert ist G-Data Security. Ansonsten liefert der Hersteller nur die zum Betriebssystem zählenden Apps mit.

Weitere Features sind eine Front-Kamera für Video-Chats mit zwei Megapixel sowie eine 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite. In der Praxis liefert diese aber ähnlich schlechte Bilder wie die im iPad 2 von Apple verbaute Kamera. 1 GB interner Speicherplatz steht zur Verfügung. Dazu haben die Nutzer die Möglichkeit, bis zu 32 GB große Speicherkarten im microSD-Format einzusetzen.

Auf Seite 2 lesen Sie mehr zu den Features des Pearl-Tablets und dazu, welchen Eindruck wir von dem Gerät im praktischen Einsatz gewonnen haben.

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