Eigenproduktion

3D-Drucker im Video: So entsteht die selbstgemachte Trillerpfeife

Eine Stunde 3D-Druck mit dem Pearl-Preisbrecher in fünf Minuten
Von / Jochen Kleucker
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Nachdem unser Testbericht des günstigen 3D-Druckers von Pearl für 800 Euro auf große Resonanz gestoßen ist, zeigen wir Ihnen in unserem heutigen Video im Schnelldurchgang, wie der Drucker eine funktionierende Trillerpfeife erstellt.

Bis vor kurzem waren 3D-Drucker zur Erstellung von lustigen und sinnvollen Objekten noch sehr teuer und damit nur für eine ausgewählte Zielgruppe erschwinglich. In unserem Test konnten wir zeigen, dass der "Pearl FreeSculpt 3D-Drucker EX1-Basic" auch zum günstigen Preis eine ordentliche Arbeit abliefert. Da momentan 3D-Drucker in der Öffentlichkeit und in Privathaushalten aber noch eher selten anzutreffen sind, möchten wir Ihnen mit diesem Video den Drucker einmal in Aktion zeigen.

Die Erstellung einer Trillerpfeife im Zeitraffer-Video

3D-Drucker im Video: So entsteht die selbstgemachte Trillerpfeife3D-Drucker im Video: So entsteht die selbstgemachte Trillerpfeife In Echtzeit dauert die Erstellung einer solchen funktionsfähigen Trillerpfeife rund eine Stunde - wir haben einige Abschnitte des Druckvorgangs per Zeitraffer auf etwa fünf Minuten komprimiert, aber zwischendurch ist es immer wieder möglich, der Geräuschkulisse des Geräts zu lauschen. Schön zu sehen ist, wie im Testbericht beschrieben, dass der Drucker auf der gelben Platte für das Modell erst einmal einen gitternetzartigen Träger (Raft) anlegt, auf dem er dann das per SD-Karte eingespielte 3D-Objekt erstellt.

Im Test herausgefunden haben wir auch, dass der 3D-Drucker nicht ganz schockresistent ist. Steht das Gerät beispielsweise auf einem Tisch oder gar auf einem Rollwagen, bewirkt schon ein kleiner Stoß, dass bleibende Ungenauigkeiten auftreten. Das beste Ergebnis erzielt man nach unserer Erfahrung, wenn man den Drucker auf den Boden stellt, den Druck startet, anschließend den Raum verlässt und erst nach Ende des Druckvorgangs wieder betritt.

Ebenfalls gut im Video zu sehen ist, dass der Drucker nicht uneingeschränkt filigran arbeiten kann - in dieser Preisklasse wäre das auch zu viel verlangt. Ein eher klar strukturiertes Objekt wie die Trillerpfeife erstellt der Drucker aber immerhin in einer solchen Qualität, dass die Pfeife wirklich benutzbar ist.

Im nächsten Schritt interessant wird jedenfalls die Scan-Möglichkeit per Kamera, die allerdings momentan noch an der nicht vorhandenen Software scheitert. Sobald es hier Neuigkeiten gibt, werden wir Sie mit weiteren Informationen und Eindrücken versorgen.

3D-Drucker Pearl FreeSculpt EX1-Basic in Aktion

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