Tipps und Tricks

Handy, Tablet & Co.: So geht IT-Hilfe aus der Ferne

Wer mit den zahl­rei­chen Funk­tionen von Smart­phone, Note­book und Tablet nicht warm wird, kann sich Hilfe aus der Ferne holen.

Wer am Rechner, Smart­phone oder Tablet nicht weiter weiß und niemanden vor Ort hat, der helfen kann, sollte sich Hilfe aus der Distanz holen. Beispiels­weise von Verwandten oder Bekannten, die fit in IT-Dingen sind.

Die Voraus­set­zungen dafür sind nicht allzu hoch. Beide Seiten, also Helferin und Hilfe­suchender, können eine spezi­elle Fern­war­tungs­soft­ware oder -App instal­lieren. Die Stif­tung Waren­test empfiehlt etwa Team­viewer oder Anydesk, über die sich dann die Geräte von Eltern oder Groß­eltern fern­steuern lassen.

Gratis-Versionen genügen

PC-Hilfe aus der Ferne gibt es über Programm wie Teamviewer und Anydesk PC-Hilfe aus der Ferne gibt es über Programm wie Teamviewer und Anydesk
Bild: Image licensed by Ingram Image
Beide Programme gibt es in Gratis-Vari­anten, die nach Einschät­zung der Teste­rinnen und Tester für den privaten Gebrauch meist völlig ausrei­chen. Sie sorgten für "echte Win-Win-Situa­tionen", weil sie Zeit und Nerven der Betei­ligten schonen.

Denn die Helferin oder der Helfer kann nach Erlaubnis und Einla­dung jeder­zeit den gesamten Bild­schirm der oder des Hilfe­suchenden sehen und das Note­book, den Desktop-PC, das Tablet oder das Smart­phone komplett fern­steuern.

Auch Angreifer nutzen Fern­steu­ersoft­ware

Vorsicht müssen Nutze­rinnen und Nutzer von Fern­war­tungs­soft­ware grund­sätz­lich bei uner­war­teten Tele­fon­anrufen, Anfragen oder Warnungen Unbe­kannter walten lassen, die sich um den Rechner drehen. Denn Betrüger geben sich etwa gerne als Micro­soft-Support aus und behaupten, dass etwas mit dem PC nicht stimmt.

Dann versu­chen die Krimi­nellen via Fern­war­tungs­soft­ware auf den Rechner zu bekommen - aller­dings nicht, um zu helfen, sondern um Schad­soft­ware zu instal­lieren oder ihre Opfer zu erpressen. ID-Nummern oder Pass­wörter von Fern­war­tungs­soft­ware sollte man also wirk­lich nur jemandem mitteilen, den man persön­lich kennt und dem man vertraut.

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