Rückgang auf dem PC

Absatz-Rückgang von 7,8 Prozent: Smartphones sind PC-Killer

Im ersten Quartal wurden noch weniger Computer bzw. Laptops verkauft als zuvor. Allein das PC-Geschäft mit Firmenkunden läuft gut.
Von dpa / Daniel Rottinger
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PC-Markt ist in Deutschland rückläufigPC-Markt ist in Deutschland rückläufig Das Geschäft mit Personal Computern geht auch in Deutschland weiter stetig zurück. Nach Berechnungen der Marktforscher von Gartner wurden im ersten Quartal des Jahres hierzulande 2,53 Millionen PCs verkauft, das ent­spricht einem Rückgang um 7,8 Prozent.

Demnach gingen die Verkaufszahlen bei Desktop-PCs um 12 Prozent zurück, Notebooks verzeichneten einen Rückgang von 5 Prozent. Vor allem die Nachfrage der Konsumenten trübte das Geschäft. "Endverbraucher bleiben gegenüber PCs weiterhin eher gleichgültig", sagte Gartner-Analystin Meike Escherich. "Stattdessen nutzen sie Smartphones zunehmend auch zu Hause".

PC-Geschäft mit Business-Kunden legt zu

Der Absatz bei privaten Nutzern ging demnach sogar um 22 Prozent zurück. Abgefedert wurde der Trend von der Nachfrage bei Geschäfts­kunden, hier gab es sogar ein Plus von 6 Prozent. Für das zweite Halbjahr erwartet Escherich, dass Unternehmen mit dem Umstieg auf Windows 10 beginnen werden. Ob das mit einem Austausch von PCs einhergehen wird, bleibe abzuwarten.

Lenovo ist weiterhin Platzhirsch

Nicht alle Hersteller sind laut Escherich bei dem anhaltenden Druck auf dem Markt in der Lage, sich zu behaupten. So sei das mittlere Markt­segment in den vergangenen Jahren weitgehend zusammen­gebrochen. "Samsung, Sony und Toshiba haben seit 2011 zusammen­genommen 10 Prozent Marktanteil in Deutschland verloren". Lenovo behauptet sich demnach weiter mit einem Anteil von 20,8 Prozent als Marktführer, trotz eines Absatzrückgangs von 11,8 Prozent. Es folgen HP mit 18,7 Prozent, Asus mit 10 Prozent und Acer mit 8 Prozent Marktanteil. Innerhalb eines Jahres sackten die Verkäufe des Viertplatzierten um satte 30,2 Prozent ab.

In einer weiteren Meldung sind wir auf die Änderungen beim Windows-10-Upgrade-Assistenten eingegangen.

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