Firmware

Software-Update am Palm Pre: So geht's

Umstieg auf ein neues Smartphone ohne Probleme
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Der Palm Pre wird bei in Deutschland bei o2 mit der webOS-Firmware-Version 1.1.2 ausgeliefert. Inzwischen ist die Firmware-Version 1.1.3 verfügbar, die unter anderem der Fehlerbereinigung dient. Die Variante 1.2.1 des Betriebssystems, die die Möglichkeit der Synchronisierung mit iTunes mit sich bringen würde, wird hierzulande nicht mehr angeboten. Dafür soll im November eine neue Version 1.3 sowohl in den USA, als auch in Europa ausgeliefert werden.

Ob ein Firmware-Update für das Palm Pre verfügbar ist, lässt sich über den Menüpunkt "Updates" im Startbildschirm des Smartphones herausfinden. Wird die neue Software erkannt, so kann der Nutzer durch virtuellen Knopfdruck auf dem Touchscreen die Aktualisierung vornehmen.

Unbedingt erforderlich ist das manuelle Eingreifen nicht. Der Menüpunkt besagt, dass das Update ansonsten innerhalb der nächsten Tage automatisch erfolgt, wenn das Palm Pre gerade nicht verwendet wird und mit einem Breitband-Internet-Anschluss verbunden ist. Wir haben dennoch die manuelle Aktualisierung gestartet.

Dank DSL-Internet-Verbindung war das Update innerhalb weniger Sekunden geladen. Ein erneuter virtueller Tasten-Klick installiert das neue Betriebssystem. Anschließend führt das Telefon automatisch einen Reboot durch und alle Funktionen stehen wie zuvor und mit der neuen webOS-Version zur Verfügung. Auffällig waren nach dem Update einige neue Bezeichnungen im App Catalog. Hier wurden englischsprachige Begriffe, die offenbar von der US-Version des Palm Pre übernommen wurden, ins Deutsche übersetzt.

Palm-Profil übernimmt Einstellungen nach Geräte-Wechsel

Unproblematisch gestaltet sich unter webOS auch der Wechsel auf ein neues Gerät - beispielsweise, wenn man ein defektes Smartphone umtauscht oder wenn man bei Verfügbarkeit weiterer webOS-Handys auf ein neues Modell umsteigt. Hierzu gibt man am neuen Telefon - in unserem Test ein zweites Palm Pre - die Benutzer-Daten des eigenen Palm-Profils ein. Nun können die Daten des bislang genutzten Handys nochmals gesichert werden.

Anschließend wird das Profil auf dem neuen Smartphone aktiviert. Nahezu alle zum Betriebssystem zählenden Einstellungen wurden in unserem Test auf dem neuen Handy übernommen. Das gilt auch für E-Mail-Konten und Messenger-Adressen inklusive der jeweiligen Benutzer-Daten. Die eingerichteten WLAN-Zugangspunkte wurden übernommen. Allerdings mussten die Passwörter neu eingetragen werden.

Ebenfalls automatisch installiert wurden nachinstallierte Anwendungen. Diese müssen allerdings neu konfiguriert werden, wie sich in unserem Test am Beispiel des Twitter-Clients Tweed gezeigt hat.

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