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Palm Pixi ab Mitte November in den USA erhältlich

Neues webOS-Handy kostet knapp 100 Dollar mit Vertrag
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Anfang September gab es erste Berichte zum zweiten neuen Smartphone aus dem Hause Palm. Jetzt haben der Hersteller und der amerikanische Netzbetreiber Sprint weitere Details bekannt gegeben. Demnach wird das Palm Pixi, so der Name des Telefons, aber 15. November in den USA verkauft. Wie die US-Version des Palm Pre kann das Gerät nicht in den europäischen Mobilfunknetzen eingesetzt werden.

Sprint verkauft das Palm Pixi mit Laufzeitvertrag über 24 Monate für 99,99 US-Dollar. Das sind umgerechnet etwa 66 Euro. Im Gegensatz zum Palm Pre, das in der GSM-Variante seit Mitte Oktober auch von o2 in Deutschland verkauft wird, ist das Palm Pixi kein Slider. Stattdessen befindet sich die Tastatur wie bei einem klassischen Blackberry unterhalb des Displays.

Features gegenüber dem Palm Pre eingeschränkt

Palm PixiPalm Pixi Die Features des neuen Palm-Smartphones sind gegenüber dem Palm Pre etwas eingeschränkt worden. So hat der Hersteller beim zweiten Modell mit webOS-Betriebssystem auf eine WLAN-Schnittstelle verzichtet, mit der sich beispielsweise im heimischen Netz Datenübertragungskosten über den Handyvertrag sparen lassen würden. Immerhin hat das Handy eine Bluetooth-Schnittstelle an Bord, die beispielsweise die Verbindung mit einer Freisprecheinrichtung oder einem Stereo-Headset ermöglicht.

Der Touchscreen stellt lediglich 262 144 Farben dar. Beim Palm Pre werden bis zu 16 Millionen Farben dargestellt. Die Digitalkamera bietet eine Auflösung von 2 Megapixel und intern stehen - wie beim Palm Pre - 8 GB Speicherplatz zur Verfügung. Eine Speichererweiterung ist nicht möglich, so dass auch das neue Palm-Modell diesbezüglich nicht mit Flaggschiffen wie dem Apple iPhone 3G S oder dem Nokia N97 konkurrieren können, die bereits 32 GB internen Speicher mitbringen. Beim Nokia-Modell lässt sich die Kapazität mit microSD-Karten sogar noch erweitern.

App Catalog: Viele Anwendungen derzeit nur in den USA erhältlich

Im App Catalog für Palm Pre und Palm Pixi werden derzeit bereits rund 260 Programme gelistet, mit denen sich der Funktionsumfang der webOS-Handys erweitern lässt. Dabei fällt auf, dass in Deutschland derzeit nur 151 Zusatz-Applikationen verfügbar sind. Vor allem die kostenpflichtigen Programme sind derzeit nur für amerikanische Kunden erhältlich. Wann diese Tools auch hierzulande zugänglich sein werden, ist derzeit nicht bekannt.

Dafür gibt es immer mehr inoffizielle Programme, die nach einem Hack des Betriebssystems installiert werden können. Dazu zählen beispielsweise weitere Instant Messenger (derzeit werden nur Google Talk und AIM unterstützt) oder eine Tethering-Applikation, mit der sich das Handy auch als Modem und Hotspot einsetzen lässt.

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