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Palm produziert auch in Zukunft Smartphones

Außerdem Update für webOS-Software geplant
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Nach der Ankündigung der Übernahme des Handy-Herstellers Palm durch den Elektronikkonzern HP war es zunächst unsicher, was HP mit dem Smartphone-Pionier vorhat. Sah es zeitweise danach aus, dass HP zwar Tablets und Drucker mit webOS-Betriebssystem, aber keine neuen Handys auf den Markt bringen will, so bestätigte nach HP nun auch Palm, dass es auch in Zukunft Mobiltelefone geben wird, die auf dem im vergangenen Jahr eingeführten Betriebssystem basieren.

Details zu Nachfolgern für Palm Pre Plus und Palm Pixi Plus wurden noch nicht genannt. Denkbar ist eine Überarbeitung der oft kritisierten Verarbeitungsqualität des Palm Pre. Auch ein erweiterter Speicherplatz und die Möglichkeit, zusätzlich zum internen Speicher auch microSD-Karten einzusetzen, ist denkbar. Die neuen Geräte sollen im Laufe des nächsten Jahres verfügbar sein.

Palm bestätigte amerikanischen Medienberichten auch eine Weiterentwicklung des webOS-Betriebssystems. Auch hierzu wurden keine Details genannt. Hierzu wünschen sich viele Nutzer unter anderem die Integration weiterer Instant-Messaging-Dienste in die Firmware. Derzeit sind nur der AOL Instant Messenger und Google Talk Bestandteil des Betriebssystems. Selbst das eigentlich mit AIM kompatible ICQ wird nicht unterstützt. Ein weiterer Kritikpunkt vieler Nutzer ist der zum webOS-Betriebssystem gehörende Kalender.

Alle Apps zum halben Preis?

Wie der webOS-Blog [Link entfernt] berichtet, plant Palm außerdem eine Aktion für alle Anwendungen, die kostenpflichtig im offiziellen App Catalog verfügbar sind. Diese sollen dem Bericht zufolge im Zeitraum vom 21. Juni bis 7. Juli zum halben Preis verkauft werden. Die Software-Entwickler sollen dennoch den gleichen Gewinn für eine verkaufte App bekommen wie regulär üblich. Den Differenzbetrag zahlt Palm.

Der webOS-Hersteller versucht mit solchen Aktionen, sowohl Software-Entwickler, als auch Endkunden von der webOS-Plattform zu überzeugen. Bislang bleiben die Smartphone-Verkaufszahlen deutlich hinter den Erwartungen zurück. Zudem sind im App Catalog erst wenige tausend Anwendungen verfügbar, während sich iPhone-Fans einer Auswahl von mehr als 200 000 Apps und Besitzer eines Android-Handys immerhin mehr als 50 000 Applikationen erfreuen können.

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